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Zivilisation | Deutschland 3000: Flucht 1945 und heute: 2 Generationen, 1 Schicksal


Zivilisation
Deutschland 3000: Flucht 1945 und heute: 2 Generationen, 1 Schicksal

Peter Glaser

24.11.2018Lesedauer: 2 Min.
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Quelle: Hersteller, Deutschland3000

Es gibt Menschen, die keinen Krieg führen. Man nennt sie Zivilisten. Es gibt ein paar universelle Dinge, die sie über alle geografischen, nationalen und ethnischen Grenzen miteinander verbindet. Eines davon ist die Fähigkeit eines Individuums, anderen aus seinem Leben zu erzählen. Nicht immer, aber manchmal ist das die wirksamste Art, in der uns Nachrichten aus der Welt und aus den Tiefen der Zeit erreichen können.

Da jeder dem anderen aus seinem Leben erzählen kann, wird daraus wie von selbst ein Gespräch. Ein Dialog in der Zivilisation, wenn man so will, denn es gibt nur eine, und keine: „Da habe ich gesagt: Er soll doch schießen!“, erzählt eine ältere Dame aus den Tagen nach Kriegsende, an einem davon war ihr dreimal der Lauf einer Pistole gegen den Kopf gedrückt worden. „Ich hätte mich gefreut, hätte er geschossen. Damit ich das nicht noch öfter erleben muss.“

Deutschland3000 „ist für dich da, wenn's kompliziert wird“, hat solche Gespräche arrangiert und die eindrücklichsten Momente in einem Video versammelt. Sie folgen einem speziellen Muster: Erzählt haben einander jeweils ein alter Mensch aus Deutschland und ein junger Mensch aus Syrien, die einen von Todesmärschen, Flucht, Vertreibung zu Ende des 2. Weltkriegs, die anderen von Schlauchbootfahrten über das Mittelmeer und dem verzweifelten Wunsch, an einem zivilen Ort anzukommen und Gemeinsamkeiten mit den Menschen zu finden, nicht Unterschiede. Höchstens so, wie der Schriftsteller Egon Friedell es einmal formulierte: „Kultur ist Reichtum an Problemen.“

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Es geht den Videoproduzenten nicht um eine Gleichsetzung auf historischer oder politischer Ebene: „Wir sind uns über die verschiedenen, historischen Kontexte sehr bewusst. Vielmehr geht uns um die persönliche Begegnung von zwei Generationen, die ein ähnliches individuelles Schicksal teilen.“Zu den großen Vorteilen (und Gefahren) von Webvideos gehören die teils lebhaften Diskussionen, die sie flankieren.

Verwendete Quellen
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