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Junge (6) kauft Monstertruck bei Ebay für 21.000 Euro – Vater muss zahlen


Vater muss zahlen
Sechsjähriger kauft Monstertruck auf Ebay für 21.000 Euro

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 23.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein Junge vor einem Laptop: In England hat ein Kind einen Riesentruck für 19.000 Pfund ersteigertVergrößern des BildesEin Junge vor einem Laptop: In England hat ein Kind einen Riesentruck für 19.000 Pfund ersteigert (Quelle: Cavan Images/imago-images-bilder)
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In einem unbeobachteten Moment hat ein Sechsjähriger am Notebook seines Vaters einen Monstertruck für rund 21.000 Euro gekauft – trotz aller Umtauschbemühungen muss der Vater den Truck offenbar bezahlen.

Es mag bequem sein, seine Passwörter für das Ebay-Konto und den Paypal-Account im Computer eingespeichert zu haben – es birgt aber auch ein teures Risiko. Das erfuhr ein 45-jähriger Mann aus Wallsend in Großbritannien nun auf die schmerzhafte Art, wie die britische Nachrichtenseite "Chronicle Live" berichtet.

Mohammad Faraji hatte seinen sechsjährigen Sohn allein am Laptop spielen lassen. Dabei war Farajis Computer wohl noch bei Ebay und Paypal angemeldet – denn offenbar scrollte sein Sohn sich durch die Angebote des Online-Auktionshauses und ersteigerte erfolgreich einen echten Monstertruck.

Unbemerkt bot der Sohn erfolgreich für einen Monstertruck

Sein Vater bemerkte dies nach eigenen Angaben aber erst, als er die Rechnung erhielt: 19.000 Britische Pfund, umgerechnet gut 21.000 Euro, sollte er für sein neues Riesengefährt bezahlen.

Der Kauf ereignete sich bereits im März und mag für Faraji zunächst wie ein lustiges Missgeschick gewirkt haben. Mittlerweile ist die Anekdote zum ernsten Problem für den Vater geworden. Denn offenbar muss er den Riesentruck tatsächlich bezahlen!

Er hätte damals gar keine Bestätigung über den unbemerkten Kauf seines Sohns erhalten, gibt Faraji an. Der zwischenzeitlich kontaktierte Paypal-Kundendienst sieht das anders und weigert sich zudem, die Zahlung rückgängig zu machen. Faraji möge sich an Ebay und den Verkäufer wenden, um das Problem zu beheben. Bis dahin verlangt Paypal nun die Zahlung der 19.000 Pfund. Doch die besitzt der Mann nach eigenen Angaben gar nicht.

Auch der Verkäufer ließ sich nicht davon überzeugen, dass der Kauf ein Versehen war und weigert sich, den Kauf rückgängig zu machen. Er könne vorbeikommen und den Truck abholen, antwortete dieser stattdessen.

Offenbar muss der Vater zahlen – kann das aber nicht

Faraji ist frustriert und sieht Paypal in der Pflicht: "Paypal sollte eher wie meine Bankkarte funktionieren. Sie sollten prüfen, ob ich überhaupt soviel Geld auf dem Konto habe oder ob es verdächtige Aktionen gibt."

Faraji sieht zwar ein, dass es sein Fehler war, der zu dem verhängnisvollen Kauf geführt hat. "Ich werde eine Strafe zahlen, wenn ich muss. Aber nicht den vollen Kaufpreis."

Ob es diese Möglichkeit geben wird, ist nicht klar. Laut Chronicle Live hat Paypal bereits ein Inkassounternehmen mit dem Eintreiben der Schulden beauftragt.

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