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Sicherheitskameras: Angestellter schaute Paaren heimlich beim Sex zu


Unberechtigter Zugang
Sicherheitsmitarbeiter beobachtet Frauen im Schlafzimmer

Von t-online, avr

Aktualisiert am 23.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Sicherheitskameras im Schlafzimmer (Symbolbild): Ein Angestellter von ADT hat Paare beim Sex beobachtet.Vergrößern des BildesSicherheitskameras im Schlafzimmer (Symbolbild): Ein Angestellter von ADT hat Paare beim Sex beobachtet. (Quelle: geargodz/getty-images-bilder)
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Viele Menschen installieren sich mittlerweile Kameras in ihren Wohnungen. Nun wurde bekannt, dass ein angestellter Sicherheitsmann unerlaubt auf Geräte von Kunden zugegriffen hatte.

Ein Angestellter der US-Sicherheitsfirma ADT hatte mehr als fünf Jahre lang in die Schlafzimmer von Kunden geschaut und Frauen nackt beobachtet – ohne Wissen der Betroffenen. Das gestand der 35-Jährige vor einem Bezirksgericht in Texas, USA am Donnerstag, wie das Techmagazin "Ars Technica" berichtet.

Auch die Sicherheitsfirma ADT informierte in mehreren Stellungnahmen auf ihrer Website zu dem Fall. So wurde im April 2020 bekannt, dass ein Angestellter unerlaubten Zugriff auf Überwachungssysteme von Kunden hatte. 220 Kunden sollten davon betroffen gewesen sein.

Frauen in intimen Situationen beobachtet

Wie "Ars Technica" berichtet, soll der Angestellte die Kameras der Geschädigten etwa 9.600 Mal in einem Zeitraum von fünf Jahren abgerufen haben. Er habe sich dabei die Wohnungen von Frauen notiert, die er attraktiv gefunden habe und sie beobachtet, wenn sie nackt waren oder Geschlechtsverkehr hatten.

Kunden können mithilfe einer App auf installierte Kameras in ihrer Wohnung zugreifen. Der Angestellte habe sich dabei selbst Zugang zu den Sicherheitskameras erteilt, indem er seine E-Mail-Adresse zur Liste berechtigter Nutzer hinzugefügt hatte. Bei manchen Kunden habe er dazu behauptet, dass er seine Adresse temporär hinzufügen müsse, um Sicherheitsfunktionen zu testen. Bei anderen geschah das Ganze ohne ihr Wissen.

Die Sicherheitsfirma ADT rüstet private Heime sowie kleine und große Unternehmen mit Sicherheitshardware aus. Der Fall fiel auf, weil ein Kunde bemerkt hatte, dass eine nicht berechtige Mail-Adresse in seinem System autorisiert war. Dem beschuldigten Angestellten drohen bei einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.

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