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Medion Akoya P5250 D: Aldi lockt mit Power-Tower

Neuer Medion-PC  

Aldi überrascht mit Power-Tower

Von Christian Fenselau

22.09.2014, 13:55 Uhr
Medion Akoya P5250 D: Aldi lockt mit Power-Tower.  Medion Akoya P5250D (Quelle: t-online.de)

Der Medion Akoya P5250D ist ab dem 25. September bei Aldi Nord zu haben. (Quelle: t-online.de)

Aldi Nord wartet am 25. September mit einem "leistungsstarken Multimedia-PC" auf, so die Eigenwerbung. Gemeint ist ein Tower-PC mit schnellem Prozessor und großer Festplatte für 499 Euro. Wir haben uns das Angebot näher angesehen und verraten, ob der Discounter zu viel verspricht.

Tower sind bei Aldi recht selten geworden. Notebooks und auch Tablets verdrängen immer mehr den einstigen Verkaufsrenner. Bundesweit bot der Discounter 2014 erst ein einziges Modell an, während fast jeden Monat ein neues Notebook auf Käufer wartete. Noch seltener ist ein Kraftpaket wie der neue Medion Akoya P5250 D (MD 8889): Die jüngsten Tower waren Schmalspur-Computer für Office und Internet zum Billigpreis.

Medion Akoya P5250 D: Die Technikdaten

Als erstes fällt beim Blick auf die Ausstattung der Prozessor des neuen Towers auf. Es handelt sich um einen Intel Core i5-4460, der mit 3,2 Gigahertz getaktet ist, im Turbo-Modus um weitere 200 Megahertz beschleunigt und vier Rechenkerne hat – nicht zu verwechseln mit der Stromspar-CPU Intel Core i5-4460T mit nur 1,9 GHz.

Wie es sich für einen Highspeed-Tower gehört, übernimmt eine gesonderte Grafikkarte einen Teil der Rechenarbeit. Beim Akoya P5250 D ist eine Nvidia GeForce GTX 750 eingebaut, die auch für grafisch anspruchsvollere Spiele ausreichen sollte. Der Arbeitsspeicher des neuen Medion-Towers beträgt vier Gigabyte, die Festplatte speichert nominell ein Terabyte (TB). Maus und Tastatur gehören zum Angebot dazu.

Das kann der Aldi-PC

Für einen Tower dieser Preisklasse können sich Hauptprozessor und Grafikkarte durchaus sehen lassen. Zwar sind beide Komponenten kein High End, sondern eher solide Mittelklasse. Damit lässt sich allerdings einiges anfangen, wenn man nicht beabsichtigt, grafiklastige PC-Spiele in Auflösungen jenseits von HD und vollem Detailreichtum zu spielen. Der Prozessor eignet sich auch zu anspruchsvolleren Aufgaben wie Videoschnitt. Um auch mit sehr großen Dateien zu hantieren, reicht jedoch der Arbeitsspeicher nicht aus. Hier müssten RAM-Module nachgekauft und zugesteckt werden, was dank Tower-Bauweise problemlos möglich sein sollte.

Die Festplatte mit 1 TB sollte ausreichen. Allerdings hätte es einem derart bestückten Tower eine größere Speicherkapazität besser zu Gesicht gestanden. Sogar der Low-Budget-Tower Medion Akoya E4000 E, den Aldi Nord im Mai anbot, hatte eine 2-TB-Platte eingebaut. Eine echte Schwäche leistet sich Medion allerdings bei der Bestückung mit Schnittstellen: Es ist nur ein USB-3.0-Anschluss frontseitig verbaut, auf der Rückseite sind lediglich vier USB-2.0-Anschlüsse. Das ist auch insgesamt viel zu wenig.

Kratzer im Hochglanz

Mit der gebotenen Ausstattung ist der Hochglanztower kein schlechter Kauf – der Medion Akoya P5250 D kann weit mehr als nur Office und Internet. Der je nach Anwendungsgebiet möglicherweise etwas knappe Arbeitsspeicher ließe sich erweitern, doch die Festplatte und die magere Schnittstellen-Bestückung sorgt für kleine Kratzer des ansonsten glänzenden Angebots. Für Programme, Spiele, Bilder und Musik dürfte der Speicherplatz weitaus reichen.

Knapp könnte es werden, wenn mehr USB-Geräte als Drucker, Maus und Tastatur angeschlossen werden sollen. Dasselbe gilt für die Festplatte als Video-Speicher. Falls 1 TB nicht ausreicht, müsste eine zweite Festplatte dazugekauft werden. Interessenten müssen gegebenenfalls vergleichen, ob dann nicht der Tower eines anderen Herstellers günstiger kommt, wenn er direkt mit größerer Festplatte geliefert wird.

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