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Sonos Ray: Gute Soundbar mit einem größeren Problem

  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken

Aktualisiert am 31.05.2022Lesedauer: 6 Min.
Sonos Ray: Die neue Soundbar des amerikanischen Audiospezialisten ist die kleinste und gĂĽnstigste ihrer Art.
Sonos Ray: Die neue Soundbar des amerikanischen Audiospezialisten ist die kleinste und gĂĽnstigste ihrer Art. (Quelle: Sonos)
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Guter Klang und verständliche Dialoge sind für moderne Fernseher ein echtes Problem. Sonos bietet mit Ray nun seine bislang kompakteste und günstigste Soundbar. Wir haben sie ausprobiert.

Was das Bild angeht, sind Fernseher in den vergangenen 50 Jahren immer besser geworden: So hell und scharf wie heute waren die Inhalte noch nie. Für den Klang gilt das leider nicht: Für sich genommen, klang ein Röhren-TV-Gerät aus den 90er Jahren um Längen besser als die meisten High-End-TVs, die derzeit in den Elektronikmärkten stehen.

Der Grund dafür ist simpel – und konnte bislang durch keine technische Innovation vollends beseitigt werden: Klangerzeugung braucht Platz. Insbesondere für die tiefen Frequenzen werden größere Membranen benötigt, die entsprechen auch in einer größeren Amplitude schwingen müssen. In den immer flacheren TV-Gehäusen ist dafür schlicht kein Raum.

Die Folge ist insgesamt mittelmäßiger bis schlechter Klang: Bass fehlt sowieso – aber auch die mittleren und hohen Frequenzen werden nur ungenügend wiedergegeben, was oft auch zu einer miserablen Sprachverständlichkeit führt.

Ein Ausweg sind Soundbars. Diese länglichen Lautsprecherriegel werden meist vor oder unter den Fernseher gelegt und sorgen im besten Fall dafür, dass ein toller (oder auch nicht so toller) Fernseher auch toll klingt.

Bislang eher im höherpreisigen Sektor ist hier die Firma Sonos unterwegs: Seit Jahren bietet das Unternehmen ausgezeichnete Audiogeräte für TVs an, die allerdings groß sind – und mit Preisen um die 1000 Euro auch ziemlich kostspielig.

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Sonos Arc, Sonos Beam und Sonos Ray im Größenvergleich (v.l.).
Sonos Arc, Sonos Beam und Sonos Ray im Größenvergleich (v.l.). (Quelle: Sonos)

Dass das auch kompakter und günstiger geht, zeigte Sonos vor ein paar Jahren mit der Soundbar Beam (UVP: 450 Euro) und deren im vergangenen Jahr noch verbesserter zweiten Generation (UVP: 499 Euro). Das klangliche Ergebnis überzeugte – wirklich günstig ist der Preis dennoch nicht.

Mit Ray soll sich das nun ändern. Die Soundbar ist mit 56 cm Breite vergleichsweise schmal und lässt sich so auch vor einem 32-Zoll-Fernseher (über 70 cm Breite) platzieren, ohne dass es Probleme mit den meisten Standfüßen gibt. Außerdem passt das Gerät auch in kompaktere TV-Möbel und Einbauschränke.

Das Design ist schick und schlicht – als Farben stehen Schwarz und Weiß zur Auswahl – insgesamt ist das Gerät deutlich an die Sonos Beam (Gen 2) angelehnt.

Ausstattung: Beschränkung aufs Wesentliche

Doch neben den kompakten Dimensionen dĂĽrfte vor allem auch der gĂĽnstigere Preis fĂĽr viele Interessenten ein wichtiges Kaufargument sein. Und um den zu erreichen, musste Sonos offenbar an einigen Stellen im Vergleich zur Beam Funktionen streichen:

Eingebaute Mikrofone fĂĽr SprachassistentenunterstĂĽtzung gibt es keine. Das dĂĽrfte beim reinen Einsatz als Soundbar allerdings verschmerzbar sein. Ă„rgerlicher ist da schon, dass auch der HDMI-Eingang weggefallen ist und das Audiosignal per Lichtleiterkabel vom Fernseher an die Soundbar ĂĽbertragen wird.

Die Beam etwa wird per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden. Die allermeisten modernen TV-Geräte haben einen HDMI-Anschluss mit ARC-Unterstützung (Audio Return Channel), einem Audio-Rückkanal. Über diesen Anschluss laufen dann nicht nur die Audioinformationen, sondern auch die CEC-Signale.

Die Abkürzung steht für "Consumer Electronic Control". CEC gibt also Steuerbefehle an angeschlossene Geräte weiter – etwa wenn man auf der Fernbedienung die Lautstärke ändert oder den Ton stumm stellt.

Das ist für eine Soundbar natürlich äußerst wichtig – ansonsten muss man den Ton per Hand direkt am Gerät regeln.

Sonos löst das durch einen IR-Empfänger in der Soundbar. Während der Einrichtung kann man seine Fernbedienung dann im Ray "anlernen". So empfängt das Sonos-Gerät die Signale der Fernbedienung ebenfalls und reagiert im besten Fall so, wie man es erwartet.

Blöd nur, wenn man die Ray an einem Fernseher betreibt, dessen Fernbedienung per Bluetooth angebunden ist. Mit Ausnahme weniger Hersteller bietet Sonos hier keine Lösung. Im Test mit einem Sony-Fernseher mussten wir die Lautstärke händisch regeln. Für diese Nutzer dürfte das ein Ausschlussgrund für einen Kauf sein.

Einrichtung: Sonos setzt hier Maßstäbe

Vorbildlich ist nicht nur die – wie immer bei Sonos – ausgezeichnete und diesmal vollständig aus recyceltem Papier hergestellte Verpackung. Auch die Einrichtung der Sonos Ray könnte nicht einfacher sein.

Sonos-App installieren und starten und Stromkabel einstecken. Nach wenigen Sekunden taucht ein Dialogfenster mit der Ray-Soundbar auf, man klickt auf "Hinzufügen". Um die Ray zu erkennen, muss man sein Handy an den Lautsprecher halten, ein spezieller Ton sorgt für die Paarung von App und Gerät. Anschließend muss man noch einmal sein Wifi-Passwort eingeben, das wars.

Die Verbindung mit dem Fernseher ist ähnlich einfach: In wenigen Schritten erklärt die App, was zu tun ist und leitet durch den Anlernprozess der Fernbedienung. Das ist Benutzerführung auf Apple-Niveau – daran könnten sich viele Hersteller ein großes Beispiel nehmen.

Klang: Endlich seinen Fernseher verstehen

Viele mögen denken, dass man sich eine Soundbar für seinen Fernseher vor allem deshalb kauft, damit es bei Actionfilmen mehr rummst. Das mag sein, viel wichtiger ist aber: Sie helfen auch dabei, dass man endlich die Dialoge bei mäßiger Lautstärke versteht.

Sonos hat seine Geräte hier entsprechend gut abgestimmt. In der App lässt sich außerdem noch ein Soundprofil aktivieren, das die Sprachverständlichkeit erhöht – ein echter Gewinn im Alltag. Ebenfalls sehr praktisch ist der Nachtmodus. Wird er aktiviert, werden laute Töne etwas abgemildert und leise Töne angehoben. Dadurch kann man insgesamt die Lautstärke absenken und versteht trotzdem noch alles.

Generell kann man sagen, dass die Soundingenieure von Sonos wieder gute Arbeit geleistet haben: Die zwei Hoch- und zwei Mitteltöner liefern runden Klang, auch der Bass kommt nicht zu kurz. Die Lautstärke reicht locker auch für krachige Heimkinoabende.

Auch als Streaming-Box – die eigentliche Kerndisziplin von Sonos – kann Ray locker ein mittelgroßes Wohnzimmer beschallen und klingt dabei recht anständig. Eigentlich alle wichtigen Streamingdienste werden in der App unterstützt, Apple-Nutzer können Inhalte auch via AirPlay 2 an die Box streamen, Spotify Connect ist ebenfalls dabei.

Dass Ray klanglich nicht vollends überzeugen kann, hat schlicht auch damit zu tun, dass die Sonos Beam so viel besser klingt – und teilweise schon für 150 Euro mehr zu haben ist.

Denn wenn man genau hinhört, dann offenbart Ray etwa Schwächen bei der Wiedergabe der oberen Höhen – hier klingt die Beam deutlich luftiger. Auch den Bass liefert Beam etwas satter ab. Beides fällt aber eher beim Musikhören auf.

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Beim TV-Sound springt etwas anderes ins Ohr: die Unterschiede bei der Größe der Soundbühne. Auch Sonos Ray klingt größer, als er eigentlich ist – in unserem Test aber nicht viel. Beim Sonos Beam ist das anders: Dieser Lautsprecher bildet Räumlichkeit viel beeindruckender ab und streckt die Klangbühne weit über die Ausdehnung des typischen 65-Zoll-Fernsehers hinaus, auch ohne Dolby Atmos.

Kein Wunder – im Beam stecken vier statt zwei Mitteltöner, und zwei von ihnen sind tatsächlich auch im Winkel weiter nach außen gedreht. Die einzelnen Lautsprecher im Sonos Ray strahlen alle nach vorn.

Das soll nicht heißen, dass Ray schlecht klänge – man hört allerdings die Kompromisse, die Aufgrund der Ausmaße und des Preises gemacht werden mussten.

Fazit: Kompakte Soundbar mit einem größeren Problem

Die Sonos Ray ist eine runde und gut verarbeitete Soundbar. Wer sich räumlich einschränken muss, bekommt ein ausgezeichnetes Produkt, hier wird viel Sound aus wenig Raum herausgeholt.

Geht es nur darum, anständigen Klang für nicht allzuviel Geld für den heimischen Fernseher zu erhalten – und wird der sehr gute Audio-Streaming-Aspekt kaum oder nicht genutzt –, dann erhält man bei anderen Herstellern sicherlich mehr Klang und Wumms für das gleiche Geld.

Das buchstäblich etwas größere Problem für Sonos Ray ist aber Sonos Beam. Die erste Generation (abgesehen von der Dolby-Atmos-Unterstützung im Prinzip baugleich zur zweiten Generation) gibt es im Netz teilweise für nur 100 Euro mehr, wiederaufbereitete Geräte für denselben Preis.

Dafür erhält man eine außergewöhnlich gute Soundbar, die der Sonos Ray in fast jeder Hinsicht überlegen ist. Die HDMI-Arc-Unterstützung bietet mehr Flexibilität beim Anschluss an den Fernseher, und klanglich ist Beam einfach rundherum besser. Obendrauf gibt es noch den Sprachassistenten, was etwa praktisch ist, wenn man über die Box auch Musik streamt und sich bequem Songs wünschen kann.

All das spricht an sich nicht gegen Sonos Ray – allerdings sollte man sich vor dem Kauf überlegen, ob man tatsächlich auf diesen Formfaktor (und eine preisliche Obergrenze) angewiesen ist.

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