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DVB-T vor dem Ende? Nach RTL prüft auch ProSieben den Ausstieg


Auch ProSiebenSat.1 prüft Ausstieg aus DVB-T

Christian Fenselau

Aktualisiert am 18.01.2013Lesedauer: 2 Min.
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DVB-T künftig ohne RTL-Sender
DVB-T künftig ohne RTL-Sender (Quelle: Steinach/imago-images-bilder)
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Nachdem die Mediengruppe RTL den Rückzug aus dem Antennenfernsehen DVB-T angekündigt hat, will auch ProSiebenSat.1 diesen Übertragungsweg prüfen. Bis März dieses Jahres solle eine Entscheidung fallen, erklärte eine Sprecherin der Münchner Sendergruppe am Donnerstag. Wie der Konzern entscheidet, sei allerdings völlig offen.

RTL teilte am Donnerstag mit, sich aufgrund zu hoher Kosten mit allen Sendern aus der DBV-T-Übertragung zu verabschieden. Bereits im Sommer will RTL seine DVB-T-Sender im Großraum München abschalten. Etwa 90.000 Haushalte sollen davon betroffen sein. Ende 2014 soll die Übertragung auch bundesweit eingestellt werden. Die Verträge über die Ausstrahlung der Programme liefen demnächst aus und würden nicht weiter verlängert.

Kritik der Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale NRW kritisiert die Entscheidung der Mediengruppe und befürchtet einen Domino-Effekt, also den Rückzug weiterer Programmanbieter. Diese Befürchtung scheint nach den jüngsten Äußerungen der zweiten großen Privatsendergruppe berechtigt – ohne diese Programme verliert der terrestrische Übertragungsweg weiter an Attraktivität. Die "Erfolgsstory DVB-T" könnte "zu einem abrupten und verbraucherunfreundlichen Ende" kommen, erklärte Verbraucherzentralen-Vorstand Klaus Müller.

Damit verliert der terrestrische Übertragungsweg mit RTL, RTL 2, Vox und Super RTL bundesweit vier, in Berlin mit n-tv sogar fünf Programme. Zieht sich auch die zweite große Sendergruppe aus dem Antennenfernsehen zurück, wären es mit Sat.1, ProSieben, Kabel eins und Sixx mindestens weitere vier Programme. Seit Donnerstag wird in einigen Regionen auf dem Sendeplatz von Sixx der neue Sender Sat.1 Gold eingespeist.

Entscheidung bei Sat.1 noch nicht gefallen

Doch noch hält sich ProSiebenSat.1 nach eigenen Angaben nicht entschieden: "Für uns sind derzeit alle Optionen offen, sowohl der Ausstieg aus der terrestrischen Verbreitung als auch die Verlängerung von DVB-T1 sowie die Einführung von DVB-T2", erklärte Technik- und Distributionsleiter Klaus Steffens der Zeitung Die Welt. In vielen Nachbarländern wird bereits DVB-T2 ausgestrahlt, in Deutschland ist ein Umstieg noch nicht beschlossen.

DVB-T ist RTL zu teuer

Nach Darstellung der Mediengruppe RTL sei DVB-T der mit Abstand teuerste Verbreitungsweg und koste etwa 30 Mal mehr als die Ausstrahlung über Satellit. Auch sei die Bandbreite geringer. Zudem stehen die RTL-Programme bei DVB-T-Nutzern anscheinend nicht sehr hoch im Kurs – RTL beziffert den eigenen Marktanteil auf lediglich 4,2 Prozent. RTL-Gucker bevorzugen folglich den Übertragungsweg über Satellit, Kabel oder Internet (IPTV). Ein weiterer Grund sei die fehlende Planungssicherheit, wie die Frequenzen zukünftig genutzt werden. Schon jetzt spielen Kostengründe eine entscheidende Rolle beim DVB-T-Engagement der Privatsender, denn außerhalb der Ballungsräume senden weder die RTL-Gruppe noch ProSiebenSat.1.

Haushalte müssen umstellen

Nach Daten der Reichweitenforscher von AGF/GfK empfangen zurzeit bundesweit 1,17 Millionen Haushalte die RTL-Programme via DVB-T. Im Großraum München sind etwa 90.000 Haushalte betroffen. Wollen sie weiterhin RTL und Co. empfangen, müssen sie notgedrungen auf Satellit, Kabel oder IPTV umstellen.

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