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Lautsprecher-Firma Sonos startet eigene Internetradio-Sender

Kostenlose Streaming-Alternative  

Lautsprecher-Firma Sonos startet eigene Internetradio-Sender

21.04.2020, 15:54 Uhr | dpa

Lautsprecher-Firma Sonos startet eigene Internetradio-Sender. Das Logo der Firma Sonos: Der Lautsprecher-Hersteller startet seinen eigenen Streamingdienst. (Quelle: dpa/Christoph Dernbach)

Das Logo der Firma Sonos: Der Lautsprecher-Hersteller startet seinen eigenen Streamingdienst. (Quelle: Christoph Dernbach/dpa)

Spotify, iTunes und Co. bekommen Konkurrenz: Der Audio-Spezialist Sonos will mit mehreren kostenlosen Internetradio-Sendern durchstarten. Nutzer müssen jedoch Werbepausen hinnehmen und haben weniger Kontrolle über die Playlisten. 

Sonos, der führende Anbieter vernetzter Lautsprecher, will sein Geschäftsmodell mit eigenen Radioprogrammen ausbauen. Auf den Geräten der Firma sollen über das Internet unter anderem 30 werbefinanzierte Sender mit Musik aus verschiedenen Genres verfügbar sein, wie Sonos am Dienstag ankündigte. Für die kalifornische Firma ist das eine Strategiewende: Bisher kümmerte sich Sonos lediglich um die Hardware und überließ das Inhalte-Geschäft anderen.

Zugleich habe die Lautsprecherfirma aktuell keine Pläne für ein werbefreies Bezahl-Angebot oder gar einen kompletten eigenen Musikstreaming-Dienst, sagte der Chef von Sonos Radio, Ryan Taylor, der Deutschen Presse-Agentur. "Für uns ist das eine etwas knifflige Situation", räumte er ein. Während Sonos zum ersten Mal selbst im Inhalte-Geschäft mitmische, wolle man auch weiter mit den darauf spezialisierten Partnern zusammenarbeiten. Ihnen solle auf der neuen Radio-Plattform von Sonos in der Zukunft mehr Platz eingeräumt werden. Ein Schwerpunkt sollen dabei lokale Radiosender sein.

Das Programm der 30 Genre-Sender werde ausschließlich von einem Team aus rund zehn Mitarbeitern und nicht automatisiert zusammengestellt. Werbepausen kommen aktuell rund alle 20 Minuten. Einige Sender sind anzeigenfrei – wie etwa solche, bei denen die Musik von Künstlern wie Thom Yorke oder David Byrne zusammengestellt wird.

Die nötigen Lizenzen von den Musikkonzernen sicherte sich Sonos nicht selbst, sondern über den entsprechenden Service des Streamingdienstes Napster. Der Lautsprecher-Anbieter experimentierte zuletzt auch mit anderen Dienste-Modellen: Einem Miet-Abo für seine Geräte in den Niederlanden und einem Musik-Service für Läden und Gaststätten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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