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Bodybuilding extrem: Weiblichkeit und Muskelberge

30.07.2014Lesedauer: 2 Min.
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Ebenso wie ihre m├Ąnnlichen Kollegen entwickeln viele Bodybuilderinnen gro├čen Ehrgeiz, sich einen idealen K├Ârper zu formen. Doch ihr Ideal ist Welten entfernt vom g├Ąngigen Sch├Ânheitsideal der Gesellschaft.

Der Fotograf Martin Schoeller war vom ersten Moment an fasziniert, aber auch betroffen vom Streben seiner Modelle. "F├╝r viele Betrachter stellt die ├╝bergro├če Entwicklung und ├ťber-Artikulation ist jedes Details der Muskeln dieser Damen ein Affront gegen akzeptable Normen von Weiblichkeit, von Sch├Ânheit, von GeschmackÔÇť, sagt Schoeller.

Zwischen Abscheu und Faszination

Seine Close-ups thematisieren den krassen Gegensatz zwischen ├ťber-Artikulation und betonter Weiblichkeit, die sich in den geschminkten Gesichtern und sorgf├Ąltigen Frisuren ausdr├╝ckt. Der Fotograf geht so dicht heran wie m├Âglich, ohne seine dokumentarische Betrachtungsweise aufzugeben.

Dabei arbeitet Schoeller nicht mit ├╝blichen Tricks oder digitalen Manipulationen der Medien- und Modefotografie. Seine Portraits provozieren - ob sie nun Momente der Bewunderung, Abscheu, Faszination oder Verwirrung ausl├Âsen.

Der K├Ârper als Kunstobjekt

Schoeller selbst schreibt anerkennend ├╝ber seine Modelle: "Sie fordern die Grenzen nicht nur der sich verschiebenden, unertr├Ąglichen und skrupellosen Standards der weiblichen Sch├Ânheitsindustrie heraus, sondern von dem, was man als '(un)nat├╝rlich' bezeichnet." Zu dieser Bewunderung passt, dass viele der portr├Ątierten Frauen ├╝ber sich sagen, Bodybuilding habe ihnen zu mehr Selbstwertgef├╝hl verholfen. Sie betrachten sich als K├╝nstlerinnen - ihr K├Ârper ist das Kunstobjekt, das sie nach ihren W├╝nschen formen k├Ânnen.

Martin Schoeller wurde 1968 in M├╝nchen geboren. Im Anschluss an seine Ausbildung beim Berliner Lette-Verein war er von 1993 bis 1996 Assistent der renommierten US-amerikanischen Fotografin Annie Leibovitz. Schoeller hat in den USA und in Europa ausgestellt. Er lebt und arbeitet in New York City. Seine Arbeiten sind auch in den Sammlungen der National Portrait Gallery in Washington, D.C. zu finden und wurden in zwei B├╝chern ver├Âffentlicht: Female Bodybuilders (Pond Press, Brooklyn, 2008) und Close Up: Portraits 1998-2005 (TeNeues, 2005). Mehr zu Martin Schoellers Arbeiten auf www.camerawork.de oder www.hastedkraeutler.com.

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