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Erste Stadt verabschiedet sich von der Luca App


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Stadt stoppt Einsatz der Luca-App

Von dpa, t-online, avr

Aktualisiert am 18.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Smudo: Der Rapper hatte die Luca-App stark beworben.
Smudo: Der Rapper hatte die Luca-App stark beworben. (Quelle: Axel Heimken/dpa)
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Wie nützlich ist die Luca-App? Das wollten besonders sogenannten Modell-Regionen herausfinden. Nun hat so eine Region verkündet, dass sie die App erstmal nicht weiter nutzen werde.

Die Stadt Weimar will in der Corona-Pandemie künftig nicht mehr allein auf die Luca App zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten setzen. Der Testlauf sei ernüchternd gewesen, sagte eine Stadtsprecherin am Mittwoch. Über die App seien dem Gesundheitsamt viel zu viele Daten übermittelt worden, die für eine effektive Nachverfolgung von Kontakten gar nicht notwendig gewesen seien. "Die Nachverfolgung mit Zettel und Stift war etwas eingrenzbarer."

Weimar hatte den Testlauf mit der Luca-App im Frühjahr 2021 gestartet. Mehr dazu lesen Sie hier. Ab Ende August 2021 werde man den Modellversuch mit der App daher auslaufen lassen. Zuvor hatte der MDR berichtet.


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"Luca App war das Mittel der Wahl"

"Wir setzen unsere Hoffnungen jetzt auf die "Iris"-Schnittstelle des Landes", sagte die Sprecherin. Darüber könnten die Daten von unterschiedlichsten Apps zusammenlaufen. Wie genau das funktioniere, und ob die Lösung praktikabel ist, werde derzeit erarbeitet. Bis dahin müssten Gastronomen oder Ladenbetreiber ihre Gäste wieder per Zettel registrieren.

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Die Stadt Weimar hatte im Frühjahr vorsichtige Öffnungsschritte in einem Modellprojekt vorgenommen. Die Bedingung des Landes war eine digitale Kontaktnachverfolgung. "Zu dem Zeitpunkt war die Luca App das Mittel der Wahl", sagte die Sprecherin. Die Testlizenzen seien für die Stadt kostenlos gewesen.

Kritik gegen Luca-App

In der Vergangenheit gab es immer wieder Kritik gegen die Luca-App. Bereits Ende März hatten Datenschützer Nachbesserungen bei der App gefordert. Mehr dazu lesen Sie hier. Ein Sicherheitsforscher berichtete im Mai 2021 dann über eine Lücke in der App, über das Kriminelle Gesundheitsämter hätten attackieren können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Aktuell hat die App erneut für Gesprächsstoff gesorgt: So hat das Bundesinnenministerium verhindert, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die App untersucht. Zuvor habe das Land Hessen das BSI gebeten, eine umfassende Quellcodeprüfung der Luca-Anwendung vorzunehmen, teilte das Ministerium auf Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Mehr zum Fall lesen Sie hier.

Luca-App nicht oft genutzt

Die Luca-App kommt in 13 Bundesländern zum Einsatz. Nur Sachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen haben keinen Vertrag mit dem Luca-Hersteller. Die App soll durch eine Anbindung an die Gesundheitsämter helfen, Infektionen leichter nachzuverfolgen.

Eine Recherche des "Spiegel" zeigte aber, dass die Luca-App die Nachverfolgung bisher kaum erleichtert hat. Das Nachrichtenmagazin hatte bei mehr als 200 der knapp 400 Gesundheitsämter in Deutschland bezüglich der Luca-App recherchiert. Etwa 114 hatten noch nie entsprechende Daten abgefragt. 86 Ämter hatten in 130 Fällen Daten zur Infektionsverfolgung nachgefragt, aber in nur 60 Fällen hätten diese Daten geholfen, schreibt der "Spiegel". Laut dem Nachrichtenmagazin hat es in den entsprechenden Landkreisen im gleichen Zeitraum etwa 130.000 Neuinfektionen gegeben.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Spiegel.de: "Es ist nicht ersichtlich, was der Einsatz der Luca-App bringen würde"
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