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Blockierungsmodus: iPhone bekommt Hochsicherheitsfunktion

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Apple verklagt den israelischen Überwachungssoftware-Anbieter NSO.
Ein Smartphone in Nutzerhänden (Symbolbild): Apple sichert seine iPhones gegen Angriffe durch zielgerichtete Spionagesoftware. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa./dpa)
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Apple will seine Nutzer mit dem kommenden Blockierungsmodus gegen zielgerichtete Spionageangriffe absichern. Die Funktion bringt jedoch viele Einschränkungen mit sich.

Die jüngsten erfolgreichen Lauschangriffe mit der israelischen Spionagesoftware "Pegasus" im vergangenen Jahr waren ein Schock für Apple. Um dies künftig abzuwehren, hat der Konzern jetzt den Blockierungsmodus vorgestellt. Er werde mit der für Herbst erwarteten iOS-16-Version ausgeliefert und sei Apples Ansatz, um Schutz "vor den seltensten und raffiniertesten Angriffen" zu bieten, wie es in einer Mitteilung des Konzerns heißt.

Der neue Modus werde optional sein und sich explizit an die Nutzer richten, "die aufgrund ihrer Person oder ihrer Tätigkeit von einigen der raffiniertesten digitalen Bedrohungen, wie denen der NSO Group" persönlich angegriffen werden könnten.

NSO Group ist das israelische IT-Unternehmen, das die "Pegasus"-Software entwickelt und an zahlreiche staatliche Akteure verkauft hatte. Die Software wurde später auf den Smartphones von Menschenrechtlern, Journalisten und zahlreichen Politikern gefunden.

Attacken sind schwer abzuwehren

Spionagesoftware wie "Pegasus" wird in der Regel nur sehr gezielt gegen ganz bestimmte Opfer eingesetzt und nutzt dabei meist eine Reihe von Sicherheitslücken aus, die bis dahin noch nicht öffentlich bekannt sind und deshalb im Untergrund teuer gehandelt werden. Entsprechend kompliziert ist die Verteidigung gegen solche Attacken.

Zum Start werde der Blockierungsmodus laut Apple folgende Schutzmaßnahmen nutzen:

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  • Für Nachrichten werden die meisten Anhänge außer Bildern pauschal blockiert, auch Link-Vorschauen werden dann abgeschaltet.
  • Im Browser werden bestimmte Komfortanwendungen wie JavaScript deaktiviert, wenn eine Website nicht explizit vom Nutzer als sicher eingestuft ist.
  • Einladungen von Apple-Diensten und FaceTime-Anrufe werden pauschal blockiert, wenn es nicht zuvor schon einen Kontakt zu diesem Nutzer von Seiten des Anwenders gab.
  • Kabelgebundene Verbindungen zum iPhone sind nur möglich, wenn das Gerät entsperrt ist.
  • Außerdem können keine Konfigurationsprofile installiert werden, wenn der Sperrmodus aktiviert ist.

Die beschriebenen Maßnahmen bedeuten für Nutzer teilweise einen deutlichen Komfortverlust, weshalb sich eine Aktivierung tatsächlich nur lohnen dürfte, wenn man konkreten Anlass zur Sorge hat, Opfer solch gezielter Angriffe zu werden.

Der Blockierungsmodus werde künftig noch weiter ausgebaut werden. Außerdem verspricht Apple einen besonders hohen Preis für gefundene Angriffswege, die den Blockierungsmodus umgehen können. Dem Finder winken hier bis zu zwei Millionen US-Dollar.

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Von Alexander Roth-Grigori
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