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7 WhatsApp-Alternativen: Lohnen sich Viber, Threema und Co?

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7 Alternativen zu WhatsApp

28.08.2016, 12:13 Uhr | tl (CF)

7 WhatsApp-Alternativen: Lohnen sich Viber, Threema und Co?. Threema und Telegram sind Alternativen zu WhatsApp. (Quelle: imago images/Reichwein)

Threema und Telegram sind Alternativen zu WhatsApp. (Quelle: Reichwein/imago images)

Deutsche Smartphone-Nutzer chatten am liebsten über WhatsApp. Das Angebot an interessanten Messenger-Apps jedoch ist groß. Eine Übersicht mit 7 Alternativen für Android und iOS finden Sie hier.

1. Signal: WhatsApp-Alternative mit prominentem Fürsprecher

Während des Chattens mit Instant-Messengern schwint oft die Sorge mit: Wer kann alles mitlesen und kann noch auf meine Chats zugreifen?  Bei der Chat- und Telefonie-App Signal lautet die Antwort allem Anschein nach: Niemand. Signal gilt als absolut abhörsicher – und hat nichts zu verbergen.

Die App ist quelloffen, der Code darf also von jedermann eingesehen werden. Mehrere öffentliche Personen sprechen sich für die App des kalifornischen Entwickler Open Whisper Systems aus, darunter auch der berühmte Whistleblower Edward Snowden.

2. Telegram: Cloud-basiert und offen

Der Messenger der Durov-Brüder, die auch das soziale Netzwerk VK gründeten, basiert anders als WhatsApp auf einer Cloud-Infrastruktur. Das bedeutet einerseits, dass Sie den Service auf mehreren Geräten gleichzeitig nutzen können. Neben Android-Handys oder iPhones beispielsweise auch auf Tablets und dem Desktop-PC.

Andererseits ergibt sich aus der Cloud-Anbindung Telegrams auch eine Erweiterung bei Dateisendungen. Sie können zum Beispiel Dokumente, Zip-Dateien oder MP3s mit einer Größe von jeweils 1,5 Gigabyte verschicken. Bei WhatsApp liegt die Obergrenze bei 100 Megabyte. Telegram ist laut eigenen Angaben zudem besonders schnell und bietet Sicherheitsfunktionen – ein Selbstzerstörungsbefehl für Nachrichten inklusive.

3. Threema: Sichere Bank

Der Schweizer Messenger Threema legt seinen Fokus seit jeher auf Sicherheit und Verschlüsselung. Laut offiziellen Angaben des Entwicklers Threema GmbH hinterlassen Chats mit dem kostenpflichtigen Messenger keine "Datenspur" im Netz. Kontaktlisten und Gruppen werden nämlich direkt auf den Telefonen der Nutzer statt auf Servern verwaltet

Auch stehen alle Server in der Schweiz – entsprechend unterliegen die Daten den Schweizer Datenschutzgesetzen. Nutzer agieren auf Wunsch vollkommen anonym. Die Anmeldung bei Threema kann auch ohne Handynummer erfolgen.

4. WeChat, KakaoTalk, Line: Asiatische Messenger-Vielfalt

In der westlichen Welt dominieren WhatsApp und der Messenger des sozialen Netzwerks Facebook die Telefone. In Asien gestaltet sich der Markt nicht so einheitlich – was sicher auch mit daran liegt, dass Facebook in China nach wie vor nicht zugänglich ist. Chinesische Smartphone-Nutzer chatten und telefonieren am liebsten über WeChat.

Auch einige Funktionen eines sozialen Netzwerks bietet der Dienst, beispielsweise eine Art Roulette, mit der andere WeChat-Nutzer aus der Umgebung per Zufall kontaktiert werden. KakaoTalk, Südkoreas liebster Messenger, sowie Line, die WhatsApp-Alternative der Wahl in Japan, verfügen zusätzlich zu den Kommunikationsfunktionen ebenfalls über Social-Media-Möglichkeiten.

5. Viber: Mehr als nur Anrufe

Bei Viber stehen zwar Anrufe über das Internet im Vordergrund. Die App, ursprünglich eine israelisch-weißrussische Koproduktion, ging ehemals als Skype-Konkurrent ins Rennen. Mittlerweile verfügt Viber jedoch auch über gängige Chat- und einige Social-Media-Features.

An den früher noch oftmals kritisierten Sicherheitseigenschaften der App haben die Anbieter laut eigenen Angaben gleichfalls geschraubt. Einzel- und Gruppenchats via Viber sind mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versehen – vorausgesetzt jedoch, alle Chatpartner haben die jeweils aktuellste Version der WhatsApp-Alternative installiert.

(Stand: Juli 2016)

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