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iPhone-Apps zeichnen ungefragt den Bildschirm auf

Von t-online, avr

Aktualisiert am 10.02.2019Lesedauer: 2 Min.
Zwei iPhones auf einem Tisch ("Symbolbild): Apps namhafter Firmen fĂŒrs iPhone zeichnen ungefragt Nutzerverhalten auf.VergrĂ¶ĂŸern des BildesZwei iPhones auf einem Tisch ("Symbolbild): Apps namhafter Firmen fĂŒrs iPhone zeichnen ungefragt Nutzerverhalten auf. (Quelle: getty-images-bilder)
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Der US-Technikriese geht laut einem Medienbericht gegen bekannte Apps vor, die unerlaubt und ohne Wissen des iPhone-Nutzers Daten speichern und Nutzerverhalten aufzeichnen.

Apple habe die Entwickler von Smartphone-Programmen aufgefordert, keine Software mehr zu verwenden, die das Nutzerverhalten ohne EinverstĂ€ndnis aufzeichne, berichtete der Branchendienst "TechCrunch". Ansonsten wĂŒrden die Programme aus dem App-Store genommen.

Die Nutzungsbedingungen des App-Stores verlangten, dass die Programme die Erlaubnis der Nutzer einholten, zitierte "TechCrunch" aus einer Mitteilung von Apple. Sie mĂŒssten den Nutzern "klar und deutlich" mitteilen, wann sie "aufzeichnen, hochladen oder auf eine andere Art die NutzungsaktivitĂ€t speichern".

Jede Bewegung wird aufgezeichnet

"TechCrunch" hatte zuvor berichtet, dass zahlreiche Anwendungen ohne Wissen der Nutzer jede Bewegung innerhalb der App aufzeichnen. Diese Apps nutzen demnach alle dasselbe Analyse-Tool. Nutzer wurden ĂŒber das Tracking nicht informiert. "TechCrunch" hatte fĂŒr seine Analyse von einem Experten das Verhalten verschiedener iPhone-Apps auswerten lassen.

Er berichtet, dass die Apps ein Tracking-Programm der Firma "Glassbox" verwenden. Mit dessen Hilfe können Konzerne das Bildschirmverhalten von Nutzern aufzeichnen. Die Firmen sehen so genau, welche Interaktionen Nutzer auf dem Touchscreen oder der Tastatur getÀtigt haben.

Die Apps folgender Firmen verwenden laut TechCrunch "Glassbox":

  • Abercrombie & Fitch
  • Air Canada
  • Expedia
  • Hollister
  • Hotels.com
  • Singapore Airlines

Nutzer nicht informiert

Laut "Tech Crunch" soll zudem die App von Air Canada die Eingabe von Nutzern nicht maskieren. Das heißt, dass Mitarbeiter mit Zugang auf die Daten Kreditkarteninformationen oder Passwörter auslesen können.

Zudem soll "Glassbox" laut "Tech Crunch" die Nutzer weder darĂŒber informieren, dass das User-Verhalten aufgezeichnet wird. Noch darĂŒber, dass die Daten an die Cloud von "Glassbox" geschickt werden. Auch konnte "Tech Crunch" in den genannten Apps keinen Eintrag in der DatenschutzerklĂ€rung finden, der auf das App-Verhalten hinweist. Es ist unklar, ob Apple ĂŒber diese Praktiken Bescheid weiß.

Apple entfernte Facebook-App

Erst Ende Januar hat Apple eine Marktforschungs-App von Facebook aus seinem App-Store geworfen. Der Grund: Die App leitete Nutzerdaten an Facebook weiter – allerdings mit EinverstĂ€ndnis der User.

Trotzdem verstĂ¶ĂŸt so ein Vorgehen gegen die Nutzungsrichtlinien von Apple. Der Konzern betont immer wieder, dass er sich fĂŒr die PrivatsphĂ€re seiner Kunden einsetzen will.

Verwendete Quellen
  • Tech Crunch: "Many popular iPhone apps secretly record your screen without asking" (engl.)
  • Giga.de: "iPhone-Apps zeichnen heimlich deinen Bildschirm auf: Das sind die ÜbeltĂ€ter"
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