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iFixit löscht Bilder, die Probleme beim Faltphone zeigen

Samsung Fold  

iFixit löscht diese Bilder, die Probleme beim Faltphone zeigen

26.04.2019, 10:20 Uhr | t-online.de, hd

 (Quelle: dpa)
Galaxy Fold: Samsungs teure Faltphones gehen in Serie

Samsung bringt mit dem Galaxy Fold am 3. Mai sein erstes Smartphone zum Zusammenfalten in den Handel. In London wurden erste serienreife Exemplare gezeigt. (Quelle: dpa)

Galaxy Fold: Die teuren Faltphones von Samsung gehen in Serie. (Quelle: dpa)


Samsung hat den Start des Falthandys Fold nach Schäden am Display auf unbestimmte Zeit verschoben. Bilder vom Auseinander nehmen zeigen, wo die Probleme liegen. Gegen diese geht Samsung vor - offenbar mit Erfolg.

Foto-Serie mit 4 Bildern

Beim Auseinanderbauen ("Teardown") des Samsung Galaxy Fold hat der iFixit mehrere Hinweise auf Schwachstellen beim Gerät gefunden, die zu Problemen mit dem Display führen können.

Der US-Reparaturdienstleister "iFixit" bemängelt besonders zwei sieben Millimeter große Öffnungen im Bereich des Scharniers. An dessen Rückseite kann Staub ins Gerät eindringen. Ein weiteres Problem: Der innere dünne Displayrahmen lässt sich zu leicht lösen.

"Durch den Mangel an Schutzmaßnahmen sowie die Zerbrechlichkeit des Hauptdisplays musst du das Display mit großer Sicherheit früher oder später austauschen müssen, und das wird eine ziemlich teure Reparatur", lautet die Prognose.

Nach einem Protest von Samsung nahm iFixit den Beitrag am Donnerstag vom Netz. In der Begründung heißt es, man habe das Galaxy Fold von einem Partner bezogen und wolle diesen nicht in Schwierigkeiten bringen. iFixit betont, dass man rechtlich nicht dazu verpflichtet sei. Man werde den Beitrag erneuern, sobald das "Fold" verkauft wird. Das kann allerdings länger dauern, denn der Start wurde nach Problemen mit dem Display auf unbestimmte Zeit verschoben.

"Das Ding ist sehr zerbrechlich"

Das Fazit von iFixit nach der Zerlegung eines Testgerätes lautete: "Dieses Ding ist sehr zerbrechlich." Dazu gibt es mehrere Stellen, an denen Schmutz und Fremdkörper in das Gerät eindringen können und den faltbaren Bildschirm beschädigen können. Dafür gibt es nur zwei von zehn Punkten für Reparaturfreundlichkeit.


Samsung hatte fast acht Jahre an der Entwicklung des Galaxy Fold gearbeitet und das Falt-Handy bei der Präsentation im Februar als "einzigartiges Luxusgerät" beworben. Zum Verkaufsbeginn sollte das Handy 1980 Dollar kosten (umgerechnet knapp 1760 Euro).

Bei einigen der ersten Testgeräte traten Displayfehler und -schäden auf. Nach Berichten stoppe Samsung den Verkaufsstart auf unbestimmte Zeit. Bei einem der Geräte hat Samsung bereits eingeräumt, dass ein Fremdkörper im Gerät den Displayschaden ausgelöst hat.

Hinweis: Der Artikel wurde um die Info der Artikellöschung erweitert. 

Verwendete Quellen:

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