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Apple – wegen Corona-Virus: Insider sieht Zeitplan für neues iPhone in Gefahr

Wegen Corona-Virus  

Insider: Zeitplan für neues iPhone in Gefahr

27.02.2020, 11:48 Uhr | rtr

Apple – wegen Corona-Virus: Insider sieht Zeitplan für neues iPhone in Gefahr. Mann mit Maske vor einem Apple-Logo: Der Corona-Ausbruch könnte den Zeitplan für das neue iPhone im Herbst gefährden (Quelle: AP/dpa/Ng Han Guan)

Mann mit Maske vor einem Apple-Logo: Der Corona-Ausbruch könnte den Zeitplan für das neue iPhone im Herbst gefährden (Quelle: Ng Han Guan/AP/dpa)

Die Corona-Virus-Krise macht auch Apple zu schaffen. Insider berichten, dass Reisebeschränkungen und Produktionsverzögerungen beim Fertiger Foxconn den Zeitplan für die nächste iPhone-Generation gefährden.

Das Coronavirus macht Insidern zufolge dem Technologieunternehmen Apple zu schaffen. Wegen Reisebeschränkungen nach China könnten Apple-Experten derzeit nicht an der neuen iPhone-Generation arbeiten, sagten ehemalige Mitarbeiter und Supply-Chain-Experten am Mittwoch zu Reuters.

In den ersten Monaten des Jahres vor dem großen Produktionsstart im Sommer würden in China bei Zulieferern wie Foxconn die Montageprozesse für die neuen Modelle festgelegt und letzte Fehler ausgebügelt, so zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter. Obwohl Apple zwar auch mit anderen Herstellern wie Wistron zusammenarbeitet, würde die Einführung neuer Geräte generell bei Foxconn gehandhabt, weil das Unternehmen am fortschrittlichsten sei, sagten Supply-Chain-Experten.

Auch die Produktion in den Fabriken verzögert sich

Foxconn, der weltgrößte Hersteller von Auftragselektronik, musste die Wiedereröffnung wichtiger iPhone-Fabriken in Shenzhen und Zhengzhou nach dem Mondneujahrsfest infolge des Coronavirus verzögern. Das Unternehmen gehe davon aus, bis Ende Februar die Hälfte seiner chinesischen Produktion wieder aufnehmen zu können.

Foxconn gab in einer E-Mail bekannt, dass das Unternehmen alle gesetzlich vorgeschriebenen Gesundheits- und Sicherheitspraktiken in seinen Fabriken befolge, um das Wohlergehen der Mitarbeiter zu schützen. "In Übereinstimmung damit verfolgen wir einen vorsichtigen Ansatz bei der Umsetzung unserer Produktionspläne nach dem Urlaub in jedem unserer Standorte in China", so der Apple-Zulieferer. Apple lehnte einen Kommentar zunächst ab.

Apple musste auch eine Umsatzwarnung ausgeben

Vergangene Woche hatte Apple die Anleger mit einer Umsatzwarnung verschreckt: Wegen der Coronavirus-Epidemie in China rechnet der Smartphone-Hersteller nicht mehr damit, seine Umsatzziele für das laufende Quartal erreichen zu können und geht davon aus, dass die weltweiten iPhone-Lieferungen begrenzt würden, da die Standorte in China die Produktion nicht wie erwartet schnell wieder hochfahren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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