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Mobilfunk: Diese XXL-Tarife sind oft keine gute Wahl


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XXL-Tarife sind oft keine gute Wahl

Von t-online, str

30.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau nutzt ihr Smartphone: Viele Deutsche greifen zu XXL-Tarifen, die sie gar nicht brauchen.
Eine Frau nutzt ihr Smartphone: Viele Deutsche greifen zu XXL-Tarifen, die sie gar nicht brauchen. (Quelle: getty-images-bilder)
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Mit Handytarifen ist es wie mit Kleidung: Es muss passen. Doch viele Smartphone-Nutzer haben einen Vertrag, der eigentlich ein paar Nummern zu groß für sie ist. Und das liegt auch am geschickten Marketing der Anbieter.

Der durchschnittliche mobile Datenverbrauch von Smartphone-Nutzern liegt in Deutschland bei rund drei Gigabyte (GB) pro Monat. Doch die von den großen Mobilfunkprovidern Telekom, Vodafone und Telefonica angebotenen Tarife decken im Schnitt das Achtfache des Bedarfs ab. Angebot und Nachfrage klaffen immer weiter auseinander. Das ist eine zentrale Erkenntnis einer aktuellen Marktanalyse des Tarifportals Verivox.

Untersucht wurden dazu alle aktuellen Laufzeittarife der drei deutschen Netzbetreiber. Telekom, Vodafone und Telefonica bieten jeweils unterschiedliche Pakete an, die zwischen zwei und 120 GB monatliches Datenvolumen beinhalten (Tarife ohne Datenlimit ausgenommen). Im Schnitt liegt das Datenvolumen bei 23 GB.

Mehr Datenvolumen bietet nicht unbedingt einen Mehrwert

Alle drei Anbieter haben ihre Tarife in den letzten Jahren deutlich aufgestockt. Dabei bietet mehr Datenvolumen aus Sicht der meisten Nutzer kaum einen Mehrwert, sofern sich der Verbrauch nicht erhöht hat. Im Gegenteil: Letztendlich bezahlt der Kunde wie in einem "Supersize"-Restaurant für eine übergroße Portion, die er gar nicht aufessen kann.

Schon 2019 betrug das durchschnittlich enthaltene Datenkontingent das Fünffache des eigentlichen Verbrauchs. Das Problem ist also nicht neu. Aber die Schere klafft immer weiter auseinander.

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Deals mit Top-Smartphones sind überteuert

Warum lassen sich Nutzer darauf ein? Eine mögliche Erklärung: Die hochwertigen Tarife werden oft in Verbindung mit einem Top-Smartphone vermarktet. Die Kunden nehmen die hohen monatlichen Fixkosten also in erster Linie hin, um sich beispielsweise ein neues iPhone zu finanzieren. Dabei ist es in der Regel deutlich günstiger, Gerät und Tarif getrennt zu erwerben.

Laut der Verivox-Analyse kostet ein Gigabyte Datenvolumen bei den drei großen Netzanbietern im Schnitt 1,93 Euro. Am teuersten ist dabei Vodafone mit 2,64 Euro pro Gigabyte. Telekom-Kunden zahlen 2,47 Euro. Bei Telefonica erhalten Nutzer die großzügigsten Datenpakete zum Monatspreis. Dadurch sinkt der Preis pro Einheit auf 69 Cent.

Tipps für Verbraucher

Die Kunden sollten sich jedoch vor Vertragsabschluss fragen, ob sie so viel Datenvolumen wirklich brauchen. Der eigene Bedarf lässt sich leicht in den Smartphone-Einstellungen ermitteln. Weitere Tipps finden Sie hier.

Wer bei den drei großen Providern kein passendes Angebot findet, sollte sich die Discounter-Marken ansehen. Hier gibt es eine Vielzahl an Tarifen mit einem kleinen und mittleren Datenbudget. Wer nur gelegentlich Informationen auf dem Smartphone nachschlagen, Chat-Nachrichten verschicken und E-Mails checken will, kann so viel Geld sparen. "Die Ersparnis bei Tarifen unter 20 GB kann über 60 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Netzbetreiber-Tarif betragen", so das Fazit von Verivox.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

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Verwendete Quellen
  • Verivox Pressemitteilung
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