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Apple stellt die Produktion des iMac Pro ein

Von t-online, jnm

08.03.2021Lesedauer: 2 Min.
iMac Pro: Apple stellt die Produktion ein
iMac Pro: Apple stellt die Produktion ein (Quelle: Apple/Hersteller-bilder)
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Apple stellt die Produktion von einem seiner teuersten Computer ein – dem iMac Pro. Damit wurde der All-in-One-Mac, der sich vor allem an professionelle Anwender richtete, nur gut drei Jahre gebaut. Was sind die Gründe?

Apple stellt die Produktion des iMac Pro ein. Eine offizielle Mitteilung des Unternehmens gab es dazu nicht. Vielmehr war verschiedenen Nutzern aufgefallen, dass sich der Rechner mit Profiausstattung auf Apples Website nicht mehr frei konfigurieren ließ. Stattdessen steht auf der Website der Hinweis "Solange der Vorrat reicht" – offensichtlich werden also nur noch Geräte in der Basisausstattung abverkauft.

Besser ausgestattete iMac Pros gibt es demnach gar nicht mehr zu kaufen – und werden dementsprechend auch nicht mehr gebaut. Auf Abverkaufspreise verzichtet Apple allerdings: Das Basismodell des iMac Pro kostet weiterhin 5.499 Euro.

Dass damit das erst 2017 vorgestellte Mac-Modell bereits nach drei Jahren wieder eingestellt wird, ist erstaunlich. Doch es gibt einige Gründe, weshalb Apples Schritt weniger überraschend ist, als es zunächst erscheinen mag.

Unflexibler Profi-Rechner

So war der iMac Pro von Beginn an eher ein Übergangs-Profi: Bei seiner Vorstellung 2017 war der Rechner mit Intel-Xeon-Prozessor tatsächlich der leistungsfähigste Mac in Apples Angebot. Mit voller Ausstattung kostete er über 16.000 Euro. Allerdings war er von je her nicht wirklich modular. Größere Umbauten oder Anpassungen, wie sie professionelle Anwender an ihren Rechnern oft vornehmen müssen, waren bei diesem Gerät kaum möglich.

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2019 stellte Apple dann seinen neuen Mac Pro vor. Der war zwar in der Einstiegsvariante zwar noch einen Tick teurer – ließ sich dafür aber auch deutlich weiter aufrüsten – und viel besser nach den Wünschen seiner Besitzer umbauen. Im Jahr darauf erneuerte Apple dann sein iMac-Angebot. Das große Modell konnte etwa vergleichbar ausgestattet werden, wie das Basismodell des iMac Pro – und kostete dabei knapp 1.000 Euro weniger.

Kein Platz zwischen iMac und Mac Pro

Der Preis- und Leistungsbereich, in den man hier noch sinnvoll ein iMac-Pro-Modell dazwischenquetschen könnte, dürfte schon im vergangenen Jahr uninteressant klein gewesen sein. Die Einführung des sehr effizienten und leistungsfähigen M1-Chips wird es nur noch komplizierter gemacht haben. Insider rechnen damit, dass Apple in wenigen Wochen bereits neue iMac-Modelle auf Basis des M1-Prozessors ankündigen könnte.

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Was genau Apple dann zeigen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Dass ein neuer iMac Pro dabei sein könnte, gilt allerdings als ausgeschlossen.

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