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Highspeed-Internet per Funk

Von t-online
29.06.2011Lesedauer: 4 Min.
LTE-Abdeckung deutscher GroßstĂ€dte.
Per Funk superschnell surfen - Wie Sie mit LTE ins Internet kommen (Quelle: /T-Online-bilder)
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Moderne Smartphones sind dank der Datenfunk-Technik LTE ultraschnell im Internet unterwegs. So werden Download-Geschwindigkeiten bis 100 Megabit pro Sekunde möglich, das ist 66 Mal schneller als bei der einfachsten DSL-Leitung im Festnetz. LTE ist zwar ein Mobilfunkstandard, wird aber von der Deutschen Telekom und den anderen Providern auch zur Versorgung von Regionen ohne DSL-Anschluss eingesetzt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Datenfunk-Technik LTE.

Was ist LTE und wem nĂŒtzt es?

LTE steht fĂŒr Long Term Evolution und ist der sogenannte Mobilfunk-Standard der vierten Generation (4G). Die Technik erlaubt einen deutlich schnelleren Internetzugang als die bisherigen Mobilfunknetze. Anders als UMTS, das Handys und Smartphones mit dem Internet verbindet, ist LTE sowohl fĂŒr HausanschlĂŒsse als auch Mobiltelefone interessant. LTE steht daher prinzipiell in Konkurrenz zum kabelgebundenen DSL.

Wo ist LTE verfĂŒgbar?


Foto-Show: Die wichtigsten Fragen zu LTE.

Wie schnell ist LTE? Technisch schafft LTE bis zu 100 Mbit/s aber aktuell bieten die Internet-Provider langsamere Geschwinbdigkeiten ab 3 Mbit/s an. Die Geschwindigkeit wird mit dem Netzausbau steigen.
Brauche ich zu Hause spezielle Hardware? Sie brauchen lediglich einen LTE-tauglichen Router, der Ihr Heimnetzwerk an LTE anbindet. Kann der Router nicht am Fenster aufgestellt werden, ist eventuell eine externe Zusatzantenne nötig, um die EmpfangsqualitĂ€t zu sichern. Eine Alternative fĂŒr Notebook-Besitzer ist ein LTE-EmpfĂ€nger in Form eines USB-Sticks.
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LTE ist sowohl zu Hause als auch unterwegs per Smartphone oder Surfstick nutzbar. Viele Angebote sind auf den Einsatz zuhause beschrĂ€nkt, es gibt inzwischen aber auch welche fĂŒr das Surfen unterwegs. Das Netz wird kontinuierlich ausgebaut und vergrĂ¶ĂŸert. So will die deutsche Telekom bis Jahresende in den rund hundert grĂ¶ĂŸten deutschen StĂ€dten mit ihrer LTE-Frequenz prĂ€sent sein; Vodafone will sein Netz bis 2015 flĂ€chendeckend ausbauen. Ob LTE in Ihrer Stadt bereits verfĂŒgbar ist, erfahren Sie in unserer LTE-Deutschland-Karte, oder Sie besuchen die Funkversorgungskarte der Telekom.

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Wie schnell ist LTE?

Über das LTE-Netz lassen sich hohe Download-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s realisieren – ein Vielfaches der DSL-Geschwindigkeit und erst Recht schneller als UMTS. Zum Vergleich: Der Download eines einstĂŒndigen HD-Videos per UMTS benötigt etwa 24 Stunden, LTE mit 100 Mbit/s schafft es in 6 Minuten. Die tatsĂ€chliche Geschwindigkeit von LTE hĂ€ngt jedoch wie beim UMTS-Mobilfunknetz von der Zahl der eingewĂ€hlten Nutzer ab. Das heißt: Je mehr Surfer eine LTE-Zelle versorgen muss, desto stĂ€rker sinkt die Datenrate fĂŒr jeden Einzelnen. Deshalb ist in den Tarifen von einer Maximal-Geschwindigkeit die Rede.

Wo bekomme ich LTE fĂŒr den PC und was kostet es?

Die Zuhause-Tarife der LTE-Anbieter sind meist etwas teurer als beim klassischen Internetzugang per DSL oder Fernsehkabel. Die gĂŒnstigsten Angebote kosten zwar nur rund 30 Euro pro Monat, doch Verbraucher sollten im Schnitt mit rund 40 Euro pro Monat rechnen. Aber Achtung: Wie bei den Mobilfunkflatrates beinhalten die Tarife in der Regel eine Bandbreitendrosselung, um zu verhindern, dass Extrem-Sauger das Netz ĂŒberlasten. Bei der Deutschen Telekom liegt die Grenze in der schnellsten Tarif-Klasse bei 30 GB. FĂŒr die meisten AnwendungsfĂ€lle ist dies ausreichend. Wer diese Grenze ĂŒberschreitet, surft fĂŒr den Rest des Monats nur noch mit 64 Kbit/s. Das ist so schnell – eigentlich eher so langsam – wie ISDN in den 1990er Jahren. Im Folgemonat steht dann wieder die volle Bandbreite zur VerfĂŒgung. Wer nicht genau weiß, ob er damit auskommt, kann seinen monatlichen Datenbedarf mit einer Software wie dem Netzmanager auswerten lassen.

Was muss ich fĂŒr das superschnelle Surfen mit dem Handy beachten?

Voraussetzung fĂŒr das Schnellsurfen ist ein LTE-fĂ€higes Smartphone, das eine der deutschen LTE-Frequenzen auf 800, 1800 und 2600 Mhz unterstĂŒtzt – wie das iPhone 5 von Apple, das allerdings nur die 1800 MHz unterstĂŒtzt. Deshalb kann es nur im Netz der Deutschen Telekom mit LTE-Geschwindigkeit surfen. Die LTE-Version des Samsung Galaxy S3 kann es besser, denn sie unterstĂŒtzt neben T-Mobile auch, die Netze von Vodafone und O2. Hierzulande haben auch andere Hersteller schon Modelle im Angebot, die das können – zum Beispiel HTC oder LG.

Was kostet LTE fĂŒr das superschnelle Surfen mit dem Handy?

LTE fĂŒr das Smartphone schlĂ€gt je nach Anbieter und Leistungsumfang mit etwa 30 bis 100 Euro zu Buche. Auch hier gibt es eine Geschwindigkeits- und Bandbreitendrosselung, die in der Regel bei rund 22 MBit/s mit maximal 2 GB liegt. Kunden der Telekom können das Highspeed-Internet um den Daten-Turbo Speed Option LTE mit Download-Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/s erweitern und so das monatliche Datenvolumen auf bis zu 4 GB erhöhen.

Welche Hardware ist fĂŒr das superschnelle Surfen nötig?

Wer LTE als Hausanschluss nutzen möchte, benötigt lediglich einen geeigneten Router, den in der Regel der Internet-Dienstleister stellt. LTE-Router und passende Modems sind auch separat im Handel erhĂ€ltlich. Der LTE-Router stellt die Verbindung zum Internet ĂŒber Antennen her, die die Signale vom nĂ€chsten LTE-Sendemast empfangen. Der Router sollte deshalb fĂŒr guten Empfang in FensternĂ€he aufgestellt werden. LTE-Router bieten in der Regel auch AnschlĂŒsse fĂŒr eine externe Antenne, die zum Beispiel auf dem Dach platziert werden kann und so den Empfang optimiert. Da die DatenĂŒbertragung vom LTE-Router zum PC wie bei jedem anderen Router ĂŒber WLAN oder gewöhnliche Netzwerkkabel erfolgt, muss in der Wohnung in der Regel nichts zusĂ€tzlich verkabelt werden.

Was passiert mit meinem Festnetzanschluss?

Ob LTE auch fĂŒrs Telefonieren verwendet wird, hĂ€ngt vom Dienstleister ab. Beim Hausanschluss der Deutschen Telekom kommt LTE nur fĂŒr den Internet-Datenverkehr zum Einsatz, telefoniert wird ĂŒbers Festnetzkabel. FĂŒr denjenigen, der schon jetzt ĂŒbers Festnetz telefoniert, Ă€ndert sich mit dem Umstieg also nichts.

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Stört LTE andere GerÀte?

In seltenen FĂ€llen kann es passieren, dass LTE den Fernsehempfang ĂŒber das terrestrische Antennenfernsehen DVB-T stört. Daher sollte der LTE-Router weit genug vom DVB-T-EmpfĂ€nger und einer externen DVB-T-Antenne entfernt stehen. Andere Störungen durch LTE sind bisher nicht bekannt.

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