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Lieder erkennen: Apple macht Musik-App Shazam nach Übernahme werbefrei

Lieder erkennen  

Apple macht Musik-App Shazam nach Übernahme werbefrei

26.09.2018, 12:02 Uhr | dpa

Lieder erkennen: Apple macht Musik-App Shazam nach Übernahme werbefrei. Der Musik-Identifikationsdienst "Shazam" wird nach dem Kauf durch Apple keine Werbung mehr anzeigen.

Der Musik-Identifikationsdienst "Shazam" wird nach dem Kauf durch Apple keine Werbung mehr anzeigen. Foto: Daniel Bockwoldt. (Quelle: dpa)

Cupertino (dpa) - Die Musikerkennungs-App Shazam soll nach der
Übernahme durch Apple werbefrei werden. Das kündigte der
iPhone-Konzern zum Vollzug des Kaufs an. Shazam hatte
bisher versucht, ein Geschäftsmodell aus Werbeanzeigen und Geschäften
mit Musikdiensten aufzubauen.

Die Shazam-App kann über den Zugriff auf die Mikrofone eines
Smartphones den Namen eines Lieds anzeigen, das gerade in der
Umgebung gespielt wird. Dafür wird die Aufnahme mit einer Datenbank
von Musiktiteln abgeglichen. Die Daten von Shazam können unter
anderem wertvolle Hinweise auf künftige Hits und Stars liefern - zum
Beispiel wenn besonders viele Nutzer den Namen eines Interpreten oder
eines bestimmten Songs erfahren wollen.

Apple hatte den Übernahmedeal bereits Ende 2017 bekanntgegeben. Die
Wettbewerbshüter der EU-Kommission hatten aber erst Anfang September
grünes Licht gegeben. Sie hatten unter anderem geprüft, ob andere
Musikdienste benachteiligt werden könnten, da der Konzern auch den
Streaming-Service Apple Music betreibt. Die Kommission kam aber zu
dem Schluss, dass Konkurrenten sich die Daten auch bei anderen
Anbietern beschaffen können. Google zum Beispiel integrierte eine
ähnliche Funktion in sein Smartphone Pixel 2.

Shazam werde "bald" werbefrei angeboten, kündigte Apple ohne einen
genaueren Termin an. Wie viel der Konzern für die britische App
bezahlte, ist weiterhin nicht bekannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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