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"Assassin's Creed: Odyssey" im Test

Von dpa
09.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Die Geschichte von "Assassin's Creed: Odyssey" orientiert sich am Krieg zwischen Athen und Sparta.
Die Geschichte von "Assassin's Creed: Odyssey" orientiert sich am Krieg zwischen Athen und Sparta. (Quelle: Ubisoft./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - "Assassin's Creed: Odyssey" startet buchstĂ€blich episch. Die Spieler schlĂŒpfen ganz am Anfang in die Rolle von Spartas Kommandanten in der Schlacht an den Thermopylen, bei der eine kleine Gruppe Spartaner das ĂŒbermĂ€chtige persische Heer zwei Tage lang aufhalten konnte.

Die Spieler werden direkt in die Schlacht geworfen und mĂŒssen sich durch die Gegnerhorden kĂ€mpfen - eine Neuerung in der Reihe, die auch nach dem Thermopylen-Prolog mehrfach wiederkehrt.

PrimĂ€r geht es aber nicht um die Persischen Kriege, sondern um den Peloponnesischen Krieg zwischen Athen und Sparta von 431 bis 404 vor Christus. Die Hauptfigur - wahlweise eine Frau namens Kassandra oder ein Mann namens Alexios - wurde in Sparta geboren, verstoßen und ist dann auf der griechischen Insel Kefalonia aufgewachsen. Dort geht sie dem Söldnerhandwerk nach und arbeitet mit einem Schlitzohr namens Markos zusammen, der eine Art Vaterfigur darstellt. Nach einigen AuftrĂ€gen holt der Krieg die Hauptfigur aber ein.

Worum es kaum geht: die Auseinandersetzung zwischen Templern und Assassinen, die die anderen Spiele der Reihe prÀgt. Aber auch in "Odyssey" gibt es kurze Abschnitte, die in der Gegenwart spielen.

Was sofort ins Auge fĂ€llt: Das antike Griechenland ist detailliert gestaltet und sieht fantastisch aus. Über der Startinsel thront eine gigantische Zeus-Statue, rundherum wogt sanft das tĂŒrkise Meer. Die Dörfer sind liebevoll mit MĂ€rkten, Tempeln und HĂ€usern ausstaffiert.

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Doch lange hĂ€lt es Kassandra beziehungsweise Alexios nicht auf Kefalonia, das nur einen winzigen Teil der spielbaren Welt ausmacht: Ein großer Auftrag winkt. Die Hauptfigur soll ihren Vater töten, der das Spartanische Heer anfĂŒhrt. Doch um an ihn heranzukommen, muss sie sich erst Respekt bei den Spartanern erarbeiten. DafĂŒr tötet man Athener Soldaten, raubt deren Kriegskasse oder verbrennt VorrĂ€te. Mit diesen Mechaniken können die Spieler auch spĂ€ter den Kriegsverlauf zumindest leicht beeinflussen. Da man im Spiel aber auf beiden Seiten kĂ€mpft, stellt sich kaum ein ZugehörigkeitsgefĂŒhl zu Spartanern oder Athenern ein - was fĂŒr Söldner ja auch ganz nĂŒtzlich sein kann.

Bei vielem verlÀsst sich "Odyssey" auf den VorgÀnger "Origins" oder baut darauf auf: Das Kampfsystem ist wieder an Rollenspiel-Mechaniken angelehnt. Und FÀhigkeiten können mit Erfahrungspunkten und Levelanstieg gewÀhlt und verbessert werden - etwa der Sparta-Kick.

Dieser ist bekannt durch die Comic-Verfilmung "300", in der es auch um die Thermopylen-Schlacht geht. Hier befördert der Spartanerkönig Leonidas einen persischen Diplomaten mit diesem Kick in einen Abgrund. Die Technik erweist sich auch im Spiel als praktisch, denn so lassen sich selbst starke Widersacher schnell ausschalten - Abgrund vorausgesetzt. Ansonsten werden die Gegner blutig aus dem Hinterhalt gemeuchelt oder im Kampf ziemlich brutal niedergemÀht.

Die Waffen und AusrĂŒstungen haben ein Mindestlevel und bringen je nach Seltenheit Boni. So angenehm es ist, sich stĂ€ndig zu verbessern, hat das System einen Nachteil: Findet man ein sehr nĂŒtzliches Item, ist es beim nĂ€chsten Levelanstieg schon fast wieder wertlos.

Neu ist das Söldnersystem. Bei gesellschaftlich inakzeptablem Verhalten wird ein Kopfgeld auf die Hauptfigur ausgesetzt. Fortan wird sie von anderen Söldnern mit höheren Leveln verfolgt, was einen Kampf fast aussichtslos macht. ZunĂ€chst gilt es also, diese Söldner zu meiden. In einer MenĂŒ-Übersicht werden alle anderen Söldner angezeigt. Besiegt man aber einen von ihnen, steigt man im Ranking - ein System, das man von Mittelerde-Spielen wie "Mordors Schatten" kennt und zu einer etwas persönlicheren Beziehung zu Gegnern fĂŒhrt.

Ebenfalls neu ist der Exploration Mode. Dabei werden die "Assassin's Creed"-typischen Kartensymbole und Wegmarker ausgeblendet. Die Spieler mĂŒssen sich wie etwa in "The Legend of Zelda: Breath of the Wild" den Weg erfragen und anhand von Orientierungspunkten das Ziel finden. Vor allem Spieler, die das riesengroße Griechenland auf eigene Faust entdecken wollen, werden diese Modus mögen. Fans werden auch die SchiffskĂ€mpfe schĂ€tzen, die sie aus dem Serienteil "Black Flag" kennen. Denn die Startinsel Kefalonia verlĂ€sst der Spieler per Schiff, das er ausbauen und fĂŒr das er Matrosen anheuern kann.

Zum Preis von 60 Euro bietet " Assassin's Creed: Odyssey " extrem viel: mindestens 50 Stunden Spielzeit in einer riesigen offenen Welt, abwechslungsreiche Haupt- und Nebenaufgaben und interessante Charaktere. Das Spiel baut sinnvoll auf die in "Origins" eingefĂŒhrten Mechaniken auf und verbessert sie sogar noch ein StĂŒck weit.

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