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Personalisierte Inhalte: Amazon Alexa erkennt jetzt mehrere Nutzer an der Stimme

Personalisierte Inhalte  

Amazon Alexa erkennt jetzt mehrere Nutzer an der Stimme

10.12.2018, 15:15 Uhr | dpa, AFP, str, t-online.de

Personalisierte Inhalte: Amazon Alexa erkennt jetzt mehrere Nutzer an der Stimme. Amazon Echo Dot: Alexa erkennt jetzt verschiedene Nutzer an ihrer Stimme. (Quelle: Hersteller/Amazon)

Amazon Echo Dot: Alexa erkennt jetzt verschiedene Nutzer an ihrer Stimme. (Quelle: Amazon/Hersteller)

Amazon Alexa erkennt verschiedene Nutzer jetzt an ihrer Stimme und passt ihre Antworten an die Gewohnheiten und Vorlieben des jeweiligen Fragestellers an. Google Home-Systeme beherrschen diesen Trick schon lange. 

Nutzer eines smarten Lautsprechers mit der Sprachassistentin "Alexa" können künftig verschiedene Stimmprofile erstellen und abspeichern. Das lohnt sich vor allem, wenn der Smart Speaker von verschiedenen Personen genutzt wird, etwa in einem Mehrpersonenhaushalt. 

Die intelligente Sprachassistentin von Amazon reagiert zwar auch weiterhin auf jede beliebige Stimme. Registrierte Nutzer profitieren jedoch von personalisierten Funktionen. Alexa erkennt die Stimme des jeweiligen Befehlsgebers und gibt dessen bevorzugte Inhalte wieder. So kann jeder Nutzer auf seine eigene Lieblingsmusik, Einkaufsliste oder Telefonkontakte und Textnachrichten zugreifen. Auch zur Verifizierung von Einkäufen ist dann künftig nur noch die eigene Stimme nötig, wenn man das möchte. Bisher musste dazu jedes Mal ein zusätzlicher Bestätigungscode eingegeben werden. 

Mit dem Befehl "Alexa, lerne meine Stimme" lässt sich ein neues Stimmenprofil erstellen. Das dauert etwa fünf Minuten. Mit der Frage "Alexa, wer bin ich?" lässt sich überprüfen, ob die Stimmerkennung wie gewünscht funktioniert. Die erstellten Stimmenprofile finden sich im Menü "Einstellungen" unter "Alexa Konto". Diese Nutzerprofile können über die Alexa App jederzeit aktiviert, deaktiviert oder komplett gelöscht werden. 

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Google Home-Systeme beherrschen die Stimmerkennung schon lange. Der Google Assistant ist darauf getrimmt, nur auf die Stimme seiner definierten Besitzer hin anzuspringen und nur die für den Befehlsgeber bestimmten Inhalte wiederzugeben. Dadurch werden auch persönliche Daten geschützt wie etwa Kalendereinträge. Die neue Stimmerkennung für Amazons Alexa soll nun ebenfalls sicher stellen, dass Anrufe und Textnachrichten nur von dem Nutzer abgerufen werden können, an den sie adressiert sind. 

Update vom 10.12.2018

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung von Amazon

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Für Desktop-PCs und Notebooks: Alexa-Sprachassistent kommt auf Windows-10-Geräte

Amazon Echo Dot: Künftig kann Alexa auch auf Computern und Notebooks genutzt werden, die über Windows 10 verfügen.  (Quelle: imago images/STPP)Amazon Echo Dot: Künftig kann Alexa auch auf Computern und Notebooks genutzt werden, die über Windows 10 verfügen. (Quelle: STPP/imago images)

Amazons Sprachassistent Alexa lässt sich nun auch auf Windows-10-Rechnern nutzen. Das dazu notwendige Programm können Nutzer im Microsoft Store herunterladen.

Von Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets abgesehen war die Alexa-Nutzung bislang Besitzern von Amazons Echo-Geräten vorbehalten. Nun lässt sich der Assistent auch auf Desktop-PCs und Notebooks mit Windows 10 installieren.

Alexa kann dann beispielsweise auf Zuruf Kalendertermine abfragen, To-do-Listen anlegen, Musik abspielen, via Internetsuche Fragen beantworten, Nachrichten vorlesen oder Steuerungsbefehle für Smart-Home-Geräte ausführen.

Update vom 9.11.2018

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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Sonos verschiebt Integration des Google-Assistenten auf 2019

Sonos One: Der Smart Speaker spricht mit Amazons Alexa. Künftig soll auch der Google Assistant integriert werden.  (Quelle: Hersteller/Sonos)Sonos One: Der Smart Speaker spricht mit Amazons Alexa. Künftig soll auch der Google Assistant integriert werden. (Quelle: Sonos/Hersteller)

Der Lautsprecher-Anbieter Sonos braucht länger als geplant, um neben Amazons Alexa auch den sprechenden Google-Assistenten auf seine Geräte zu bringen.

Die vor einem Jahr für 2018 angekündigte Integration des Google Assistant werde sich bis 2019 verzögern, erklärte Sonos in einem Blogeintrag. Man mache aber gemeinsam mit dem Internet-Konzern Fortschritte. Demnächst solle die Funktion zunächst in einigen hundert und dann in einigen tausend Haushalten in einer Beta-Phase getestet werden.

Sonos, ein Anbieter vernetzter Lautsprecher, will sich mit der Integration verschiedener Sprachassistenten von der Konkurrenz abheben. Alexa ist bereits seit vergangenem Jahr an Bord. Die Sonos-Aktie verlor nach der Ankündigung am Freitag zeitweise fast fünf Prozent.

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Update vom 3.11.2018

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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Jetzt auch in Deutschland: Der Amazon Echo Input macht "dumme" Lautsprecher smart

Amazon Echo Input: Das knopfartige Gadget macht "dumme" Lautsprecher "smart".  (Quelle: Hersteller/Amazon)Amazon Echo Input: Das knopfartige Gadget macht "dumme" Lautsprecher "smart". (Quelle: Amazon/Hersteller)

Mit dem Amazon Echo Input lassen sich Lautsprecher zum Smart Speaker aufrüsten. Bisher gab es das Gadget aber nur im Ausland. Ab Dezember wird es auch an deutsche Haushalte verteilt. 

Gut einen Monat nach der Präsentation der neuen Alexa-Geräte, bringt Amazon nun auch den Amazon Echo Input nach Deutschland. Das flache Gadget soll analoge Lautsprecher mit dem Sprachassistenten verknüpfen und so "smart" machen.

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Der Echo Input kann ab sofort über Amazon vorbestellt werden. Geliefert wird allerdings erst ab dem 12. Dezember. Das Gerät kostet hierzulande knapp 40 Euro und liegt damit gleichauf mit dem Google Chromecast Audio, der ähnliche Funktionen für das Google Home-System bietet. In den USA wird der Amazon Echo Input für 35 US-Dollar angeboten, also etwas günstiger. 

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Update vom 31.10.2018

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Drei von zehn Deutschen nutzen täglich Sprachassistenten

Amazon Echo Plus im Betrieb: Viele Deutsche haben noch Hemmungen, die intelligenten Lautsprecher zu nutzen, weil sie befürchten, ungewollt etwas zu bestellen. (Quelle: imago images/AFLO)Amazon Echo Plus im Betrieb: Viele Deutsche haben noch Hemmungen, die intelligenten Lautsprecher zu nutzen, weil sie befürchten, ungewollt etwas zu bestellen. (Quelle: AFLO/imago images)

So richtig trauen wir ihnen nicht – trotzdem nutzen immer mehr Menschen Sprachassistenten in ihrem Zuhause. Eine neue Umfrage beleuchtet wie wir die digitalen Helfer nutzen.

Digitale Sprachassistenten kommen im Alltag der Menschen an. Laut einer am Montag vom Energieversorger Eon veröffentlichten Umfrage nutzen drei von zehn Deutschen Siri, Alexa oder Google Assistant täglich. Am häufigsten befragen sie die intelligenten Lautsprecher für Recherchen, Wettervorhersagen oder Anrufe.

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Allerdings gibt es auch noch viele, die der neuen Technik misstrauen: 19 Prozent nutzen die Sprachassistenten nicht, weil sie befürchten, falsch verstanden zu werden. 17 Prozent haben Angst, ungewollt etwas zu bestellen. Für die Auswertung befragte das Meinungsforschungsinstitut YouGov Anfang August gut 2.000 Erwachsene im Internet.

Mehr als 40 Prozent der Befragten sind demnach der Meinung, dass sich sogenannte Chatbots vor allem in der Kommunikation von Kunden und Unternehmen zukünftig durchsetzen werden. Immer mehr Unternehmen wie auch Eon setzen deshalb auf die Roboter-Kundenberater.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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Darum brechen Goldene Zeiten für Podcasts an

Podcasts werden immer beliebter. Das belegen Zahlen. Auch der Streaming-Pionier Spotify verzeichnet eine wachsende Nachfrage - und sagt On-Demand-Hörbeiträgen eine große Zukunft voraus.  

Michael Krause, Deutschland-Manager des schwedischen Audio-Unternehmens Spotify, erwartet eine weiterhin starke Nachfrage nach Podcast-Angeboten. "Podcast hat inzwischen einen Stellenwert wie Hörbuch und Hörspiel", sagte Krause bei den Münchner Medientagen.

Allein im vergangenen Jahr sei der Abruf von Podcasts um mehr als 300 Prozent gestiegen. Als eines der führenden Beispiele mit mehreren hunderttausend Abrufen nannte er die Comedyshow "Fest & Flauschig" mit Olli Schulz und Jan Böhmermann.

Erfolgsversprechend seien künftig speziell Hörbeiträge, die liebevoll eigens für den Podcastgebrauch hergestellt würden. Ebenso solche, die aus klassischen Marken wie zum Beispiel "Die Zeit" generiert würden. Auch Youtuber entdecken laut Krause zunehmend Podcasts als weitere Abspielstationen. Wer glaube, das Instrument Podcast diene eins zu eins der Zweitverwertung bestehender traditioneller Radiosendungen, täusche sich jedoch.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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