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10-Sekunden-Zahnbürste "Amabrush" fällt bei Nutzern durch

Macht sie Zähne nicht sauber?  

10-Sekunden-Zahnbürste fällt bei Nutzern durch

08.11.2018, 10:12 Uhr | avr, t-online.de

10-Sekunden-Zahnbürste "Amabrush" fällt bei Nutzern durch. Amabrush: Die Zahnbürste verspricht saubere Zähne in zehn Sekunden.  (Quelle: Amabrush)

Amabrush: Die Zahnbürste verspricht saubere Zähne in zehn Sekunden. (Quelle: Amabrush)

Die neuartige Zahnbürste "Amabrush" verspricht Zahnreinigung in wenigen Sekunden. Viele Interessenten waren begeistert, investierten Millionen. Doch nach Lieferschwierigkeiten muss der Hersteller jetzt auch mit schlechten Kritiken kämpfen.

Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten, bedeutet Arbeit: Täglich zwei- bis dreimal empfehlen Ärzte, die Zähne zu putzen. Zwei bis drei Minuten in allen möglichen Positionen sollen Menschen die Zahnbürste im Mund hin und her bewegen. Ein tägliches Ritual, auf das offenbar viele keine Lust haben. Als Folge leiden die Zähne.

Ein Start-up aus Österreich und Kanada lockt darum mit einem wahren Wundergerät: Amabrush, eine vollautomatische Zahnbürste. In nur zehn Sekunden soll das Gerät die Zähne putzen. Wertvolle Lebenszeit sollen Menschen mit Amabrush sparen können. Auf der Webseite des Start-ups findet sich dafür sogar ein Rechner.

Die Idee begeisterte so viele Menschen, dass das Start-up auf Crowdfunding-Plattformen mehrere Millionen Euro einsammelte. t-online.de hat das Gerät bereits 2017 vorgestellt und mit einem Zahnarzt darüber gesprochen, ob es genauso gut putzten kann wie eine HandzahnbürsteAb September 2018 sollten nun die ersten Kunden das Gerät erhalten. Doch bisher wurden nur wenige Zahnbürsten ausgeliefert. Und einige Nutzer, die das Gerät bekommen haben, klagen über die mangelhafte Putzleistung. Das berichten die österreichischen Medien "Der Standard" und "Futurezone".

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Besseres Ergebnis mit Zahnbürste

So beschweren sich einige Nutzer in einem eigens dafür angelegten Google-Docs-Dokument, dass die Zahnbürste schlecht putze oder gar keine Funktion habe. Allerdings finden sich dort derzeit erst zwölf Einträge. Ein anderer Nutzer hat in einem YouTube-Video das Gerät auseinander genommen und warnt vor technischen Mängeln.

Ein weiterer Nutzer hat einen Selbsttest mit dem Gerät und einer Oral-B-Zahnbürste gemacht. Dazu hat er seine Zähne eingefärbt und das Resultat verglichen. Das Ergebnis: Mit Amabrush blieb Farbe auf den Zähnen zurück. Erst nachdem er die Zähne mit einer Oral-B-Zahnbürste geputzt hatte, verschwand die Farbe.

Hersteller äußert sich zu Problemen

In Gesprächen mit "Futurezone" und "Der Standard" äußert sich der Amabrush-CEO Marvin Musialek zu den Problemen. So vermutet er hinter schlechten Putzergebnissen eine falsche Nutzung des Geräts. "Es ist wichtig, das Gerät fest in der Hand zu halten und nicht fest zuzubeißen", sagt Musialek laut "Futurezone". Das Unternehmen will zum richtigen Umgang auch ein Video-Tutorial veröffentlichen. Zudem soll der Motor leistungsfähig genug sein – manche Nutzer behaupten das Gegenteil.

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Musialek verweist zudem auf eine noch unveröffentlichte Studie zu Amabrush. Die soll bescheinigen, dass die Teilnehmer mit der Amabrush teilweise bessere Ergebnisse erzielen als mit einer herkömmlichen Zahnbürste. Das schreibt "Der Standard", dem die Studie vorliegt.


Auch die Lieferschwierigkeiten sind Amabrush offenbar bekannt. Musialek verweist in "Der Standard" auf Produktionsprobleme beim Mundstück durch einen chinesischen Hersteller. Diese sollen aber gelöst sein, sodass das Unternehmen jetzt 100 Geräte pro Tag herstellen könne, so Musialek.

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