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Wirtschaftspsychologie: Hotline-Anrufer könnten bald psychologisch analysiert werden

Wirtschaftspsychologie  

Hotline-Anrufer könnten bald psychologisch analysiert werden

25.01.2019, 12:30 Uhr | dpa

Wirtschaftspsychologie: Hotline-Anrufer könnten bald psychologisch analysiert werden. Aufgepasst: Unternehmen testen Software, die Sprache und Stimme von Hotline-Anrufern analysiert.

Aufgepasst: Unternehmen testen Software, die Sprache und Stimme von Hotline-Anrufern analysiert. Foto: Oliver Berg. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa/tmn) - Hotline-Anrufer sollten sich künftig zweimal überlegen, ob sie dem Aufzeichnen des Gesprächs "zur Verbesserung der Servicequalität" zustimmen.

Denn unter Umständen geht es bald nicht mehr nur um die Überprüfung der Höflichkeit oder des Wissens der Mitarbeiter des Callcenters, sondern auch darum, Angebote auf die Persönlichkeit des Kunden zuzuschneiden, berichtet die Fachzeitschrift "Technology Review" (Ausgabe 2/19). Unternehmen testen demnach bereits die Analyse von Sprache und Stimme von Anrufern, um daraus Persönlichkeitsmerkmale und Emotionen abzuleiten und diese Informationen für ein zielgenaueres Marketing zu verwenden.

Als Vorbild für die Analyse von Kundenkommunikation nach psychologischen Merkmalen könnte den Angaben nach bereits verfügbare Software für Personalabteilungen in Unternehmen dienen. Diese erstelle anhand von 15 Minuten Sprachmaterial Persönlichkeitsprofile von Mitarbeitern und Bewerbern - mit dem Ziel, offene Stellen möglichst passend zu besetzen. Für die Bewertung greift das Programm auf Sprachdaten von Tausenden Probanden zurück, die psychologisch vermessen wurden. Es gebe bereits große Unternehmen, die die Technologie in Vorstellungsgesprächen und zur Personalentwicklung einsetzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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