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USB-Sticks werden bald teurer – wegen Abgabe an Gema

Wegen Abgabe an Gema  

USB-Sticks werden bald teurer

27.06.2019, 10:38 Uhr | avr, t-online.de

USB-Sticks werden bald teurer – wegen Abgabe an Gema. Ein USB-Stick: Ab 2020 müssen Anbieter der Speichermedien 0,30 Cent zahlen.  (Quelle: Getty Images)

Ein USB-Stick: Ab 2020 müssen Anbieter der Speichermedien 0,30 Cent zahlen. (Quelle: Getty Images)

In Zukunft können USB-Sticks und Speichermeiden teurer werden. Der Grund: Anbieter müssen ab 2020 eine Abgabe an die Verwertungsgesellschaften zahlen. Die Leidtragen sind die Käufer.

Hersteller und Importeure von USB-Sticks und Speicherkarten müssen ab 2020 einen Beitrag von 30 Cent zahlen. Dabei handelt es sich um eine Abgabe an die Verwertungsgesellschaften wie der Gema und VG Wort. Das berichtet die Bitkom in einer Pressemitteilung am Mittwoch.

Für den Zeitraum vor 2020 beträgt der Abgabensatz für USB-Sticks und Speicherkarten mit einer Speicherkapazität bis einschließlich 8 GB 14 Cent. Ursprünglich hatten die Verwertungsgesellschaften eine Abgabe von bis zu 1,95 Euro je Speicherkarte und 1,56 Euro je USB-Stick gefordert. Laut Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sei der "beschlossene Gesamtvertrag ein gutes Ergebnis für alle Seiten. Die Unternehmen haben endlich Planungssicherheit."

"Verbraucher sind Leidtragende"

Mit der Abgabe sollen legale Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Inhalten abgegolten werden. Die Abgaben werden auch von Anbietern von Geräten wie Druckern, Computern, Kopierern oder Smartphones bezahlt. Hersteller und Importeure sind verpflichtet, die Abgaben einzupreisen und damit Verbrauchern indirekt das private Kopieren in Rechnung zu stellen – egal, ob jemand Privatkopien anfertigt oder nicht.

Die Bitkom kritisiert das System als nicht mehr zeitgemäß. Laut dem Digitalverband müsse für jedes neue Produkt, für das Verwertungsgesellschaften Abgaben fordern, separate Verhandlungen geführt werden. Dadurch entstehen hohe Verwaltungskosten sowie eine dauerhafte Rechts- und Planungsunsicherheit. "Die Verbraucher sind letztlich die Leidtragenden, weil sei die Kosten für ein gänzlich intransparentes System tragen," sagt Rohleder.

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