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Finanzierung ohne Werbung: "Bye, Facebook" - Wikipedia-Gründer plant soziales Netzwerk

Finanzierung ohne Werbung  

"Bye, Facebook" - Wikipedia-Gründer plant soziales Netzwerk

30.10.2019, 18:16 Uhr | dpa

Finanzierung ohne Werbung: "Bye, Facebook" - Wikipedia-Gründer plant soziales Netzwerk. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales plant ein eigenes soziales Netzwerk ohne personalisierte Werbung.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales plant ein eigenes soziales Netzwerk ohne personalisierte Werbung. Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/dpa. (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - Mit einem eigenen sozialen Netzwerk will Wikipedia-Gründer Jimmy Wales Facebook & Co. Konkurrenz machen.

"Meine Idee ist es, die Prinzipien von Wikipedia auf ein soziales Netzwerk zu übertragen", sagte Wales am Mittwoch auf der Digitalmesse Digital X in Köln. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia kommt ohne Werbung aus, die Plattform finanziert sich rein über die Spenden eines kleinen Teils der Nutzerschaft.

"Tschüss, Facebook - es ist Zeit für etwas Neues", sagte Wales in Richtung der etablierten sozialen Netzwerke, die sich rein über personalisierte Werbung finanzieren. Dieses Modell setze auf die Empörung und Erregung von Nutzern, um damit möglichst viele Klicks zu generieren, so Wales.

Das neue Netzwerk "WT:Social" des Internetunternehmers soll wie seine prominente Plattform Wikipedia ohne Werbung auskommen. "Können Sie sich ein soziales Netzwerk vorstellen, in dem die gesamte Community Beiträge bearbeiten kann?", fragte Wales seine Zuhörer aus der Digitalbranche in Köln. Auch dieser Aspekt - die gemeinschaftliche Arbeit und das auf Fakten basierte Arbeiten - soll eine wichtige Rolle in dem neuen Netzwerk spielen.

Derzeit befindet sich die Plattform in der Aufbauphase, er arbeite mit zwei Entwicklern daran, sagte Wales. Nutzern, die sich in der jetzigen, frühen Phase von "WT:Social" registrieren, gab der 53-Jährige US-Amerikaner ein besonderes Versprechen: "Ihr werdet eine Freundschaftsanfrage von mir bekommen. Ich versende sie persönlich."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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