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Aldi: Was taugen die neuen PC's vom Discounter?

Schnellcheck  

Was taugen die neuen Aldi-PCs?

25.02.2020, 16:21 Uhr | t-online.de, jnm

Aldi: Was taugen die neuen PC's vom Discounter?. Ein günstiges Medion-Convertible: Das können die drei PCs im Aldi-Angebot. (Quelle: Hersteller/Medion)

Ein günstiges Medion-Convertible: Das können die drei PCs im Aldi-Angebot. (Quelle: Medion/Hersteller)

Ein Einsteiger-Convertible, ein Allrounder-Notebook und ein Gaming-PC sind ab dem 27. Februar bei Aldi erhältlich. Nicht jedes Gerät ist wirklich ein Schnäppchen. Die Angebote im Schnellcheck.

Ab dem 27. Februar hat der Lebensmitteldiscounter Aldi wieder Computer vom Hersteller Medion im Angebot. Das zu Lenovo gehörende Unternehmen baut in der Regel anständige Geräte – doch ob der Angebotspreis wirklich günstig oder eher marktüblich ist, zeigen wir anhand der Datenblätter in unserem Schnellcheck.

Gutes Einsteiger-Convertible

Das günstigste Gerät im Angebot ist das Medion Akoya E4272 für 349 Euro. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Convertible, also ein Notebook, dessen 14-Zoll-Touchdisplay (Full-HD-Auflösung) sich auch auf die Rückseite der Tastatur klappen lässt, sodass es zu einem (dicken) Tablet wird.

Das Convertible Medion Akoya E4272 (Quelle: Hersteller/Medion)Das Convertible Medion Akoya E4272 (Quelle: Hersteller/Medion)

Die Ausstattung ist am unteren Leistungsende angesiedelt: Ein Intel-Pentium-Silver-N5000-Prozessor, 64 GB Flash-Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher sind Minimalausstattung. Das reicht fürs Surfen im Netz, YouTube oder Netflix-Videos – und auch für einfache Office-Dokumente. Viel mehr dürfte allerdings nicht gehen – also Videoschnitt, Computerspiele, große PowerPoint-Präsentationen oder umfangreiche Excel-Dokumente wird man hiermit nicht sinnvoll bearbeiten können. Immerhin: eine Jahreslizenz für Microsoft Office 365 liegt bei und eine Windows-S-Lizenz auch.

Der Preis ist sehr gut – aber nur wenn man wirklich ein Convertible will und auch das Office-Paket braucht. Wer nur ein einfaches Notebook mit Windows 10 sucht, bekommt für 350 Euro ein besser ausgestattetes 15.6-Zoll-Gerät im Netz.

Mittelklasse-Notebook

Im Vergleich deutlich leistungsfähiger ist das Medion Akoya  E15302 für 499 Euro. Hier stecken neben dem Mittelklasseprozessor Ryzen 5 3500 U von AMD noch 8 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte SSD-Speicher im Gehäuse, das teilweise aus Aluminium besteht. Das 15,6-Zoll-Display zeigt Full-HD-Auflösung.

Das Mittelklasse-Notebook Medion Akoya E15302 (Quelle: Hersteller/Medion)Das Mittelklasse-Notebook Medion Akoya E15302 (Quelle: Hersteller/Medion)

Damit taugt das Gerät als solider Allrounder – nur für moderne 3D-Videospiele oder aufwändigen Videoschnitt genügt die Hardware nicht. Unüblich in dieser Preisklasse ist der große SSD-Speicher – sonst sind nur 256 GByte Standard. Besonders ist außerdem, dass ein "Pivacy-Schalter" Webcam und Mikrofon auf Wunsch komplett deaktiviert.

Das Notebook sollte für die meisten Anwender ausreichen und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Davon abgesehen ist das Gerät aber nicht wirklich etwas Besonderes – im Netz finden sich ähnlich ausgestattete Geräte von Lenovo, Acer oder Asus zum selben Preis.

Hochpreisiger guter Gaming-PC

Auch für Spieler hat Aldi einen PC im Angebot, den Erazer X87038. Der ist erheblich leistungsfähiger, mit 1.499 Euro aber auch deutlich kostspieliger. Mit Intel i7-9700 Prozessor, 16 GByte Arbeitsspeicher und 1 TByte SSD-Speicher, sowie einer weiteren 1 TB Festplatte ist der PC klar auf hohe Leistung ausgelegt. Die Nvidia-RTX 2070 mit 8 GByte Grafikspeicher bieten entsprechend sehr gute Grafikleistungen für Gamer. Um spürbar mehr Grafikpower zu bekommen, müsste man gleich einige Hundert Euro mehr ausgeben.

Gaming-PC Medion Erazer X87038 (Quelle: Hersteller/Medion)Gaming-PC Medion Erazer X87038 (Quelle: Hersteller/Medion)

Für einen Spiele-PC ist die Ausstattung gut gewählt. Sie bietet ein angemessenes Mittel zwischen Preis und Leistung. Im Netz finden sich ähnlich ausgestattete Geräte zum gleichen oder sogar leicht niedrigeren Preis. Die sind in der Regel aber nicht wirklich vergleichbar, da dann meist nur eine 480 GByte große SSD im Gehäuse steckt. Die ist mit einer Handvoll moderner Spiele schnell gefüllt.

Außerdem verbauen andere Hersteller oft günstigere Mainboards und Netzteile. Bei diesem PC sind es ein MSI MAG Z390M Mortar Mainboard sowie ein Focus-Plus-Gold-Netzteil von Seasonic.

Sie machen den Medion-PC – zumindest auf dem Papier – für Gamer deutlich attraktiver als viele günstigere Konkurrenzangebote, die man im Netz findet. Für Gamer mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten ist dieser Aldi-PC also ein sehr interessantes Angebot.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung von Aldi
  • Eigene Recherche

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