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Aldi: Günstiger Fitness-Tracker vom Discounter im Check

Schnellcheck  

Was kann das günstige Fitness-Armband im Aldi-Angebot?

08.07.2020, 14:28 Uhr | jnm, t-online

Aldi: Günstiger Fitness-Tracker vom Discounter im Check . Frau mit dem Medion S3600 Fitnessarmband: Ist das Aldi-Schnäppchen sein Geld wert? (Quelle: Hersteller/Medion)

Frau mit dem Medion S3600 Fitnessarmband: Ist das Aldi-Schnäppchen sein Geld wert? (Quelle: Medion/Hersteller)

Aldi bietet in der kommenden Woche den neuen Fitness-Tracker von Medion an. Ist das Gerät ein günstiges Schnäppchen oder sollte man besser die Finger davonlassen? Der Tracker im Schnellcheck.

Fitnesstracker sind längst nicht mehr nur für Leistungssportler interessant. Die kleinen Sportuhren können auch bei gelegentlichen Fitnesseinheiten oder im normalen Alltag einen Überblick darüber geben, wie fit man ist – oder eben auch nicht.

Doch gerade für die Alltagsnutzer muss es nicht gleich ein voll ausgestattetes Sportgadget sein: Sie kosten meist deutlich über 100 Euro und bieten Funktionen, die für Gelegenheitsanwender kaum interessant sind. Spannender sind hier schon die Einstiegsbänder – mit dem S3600 hat Aldi solch ein Gerät in der kommenden Woche für rund 24 Euro im Angebot. Lohnt der Kauf?

Nachfolger mit besserem Schutz gegen Wasser

Das S3600 Fitnessarmband ist offenbar der Nachfolger des S3500, das Medion erst vor einem halben Jahr zum Jahreswechsel bei Aldi für 30 Euro im Angebot hatte. Das Fitnessband erwies sich dabei als solide und für den Preis angemessen ausgestattet. Vor allem der mäßige Schutz gegen eindringendes Wasser war enttäuschend, da sich das Gerät deshalb nicht fürs Schwimmen eignete.

Das S3600 bessert an dieser Stelle nach: Die nun gebotene Schutzklasse IP68 erlaubt dauerhaftes Untertauchen – und damit eben auch, die Uhr zum Schwimmen zu nutzen.

Alle weiteren Spezifikationen scheinen gleich geblieben zu sein: Das Gerät zählt Schritte und kann den Herzschlag messen – ein GPS-Sensor fehlt jedoch nach wie vor. Das Display ist mit 0,96 Zoll vergleichsweise klein, aber gut ablesbar. Neben der obligatorischen Kalorienverbrauchsberechnung bietet das Gerät auch eine Funktion, die den Schlaf überwacht sowie eine mehrtägige Akkulaufzeit.

Solider Einstieg – ohne Premiumfunktionen

Schon das Vorgängerarmband bot einen soliden Gegenwert für den Preis von damals 30 Euro. Das S3600 ist besser ausgestattet und knapp sechs Euro billiger – und damit als günstiges Einstiegsgerät durchaus sein Geld wert – auch wenn man etwas ältere Modelle anderer Hersteller im Netz auch für diesen Preis finden kann. Hier fehlt dann oftmals aber die IP68-Schutzklasse.

Wer ein Sportarmband sucht, das etwa auch die Laufstrecke aufzeichnet, ohne dass zusätzlich das Handy mitgeschleppt werden muss, sollte etwas mehr Geld ausgeben und ein Gerät mit integriertem GPS-Sensor kaufen. Hier sind günstige Geräte etwa ab 50 Euro erhältlich. 

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung Medion

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