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Joe Biden startet neuen Twitter-Account

Für das Präsidentenamt  

Joe Biden startet neuen Twitter-Account

15.01.2021, 17:01 Uhr | avr, t-online

Joe Biden startet neuen Twitter-Account. Joe Biden: Der künftige Präsident der USA hat einen neuen Twitter-Account eingerichtet.  (Quelle: AP/dpa/Matt Slocum)

Joe Biden: Der künftige Präsident der USA hat einen neuen Twitter-Account eingerichtet. (Quelle: Matt Slocum/AP/dpa)

In wenigen Tagen wird Joe Biden offiziell als neuer Präsident der USA vereidigt. Auch Biden wird – wie Vorgänger Trump – den Twitter-Account des Präsidenten beerben. Allerdings nicht mit dessen Gefolgschaft.

Seit Donnerstagabend hat Joe Biden einen neuen Twitter-Account: President-elect Biden(@PresElectBiden). Der Account arbeitet unabhängig von Bidens eigenem Twitter-Konto und zählt bis Freitagabend mehr als 600.000 Follower.

Bisher ist dort nur ein Tweet veröffentlicht. Da steht: "Leute: Das wird der neue Account für meine offiziellen Aufgaben als Präsident. Am 20. Januar um 12.01 Uhr wird er in @POTUS überführt. Bis dahin werde ich weiterhin @JoeBiden nutzen."

Hintergrund könnte sein, dass der offizielle Account des Präsidenten sowie andere Konten der US-Regierung – wie der der First Lady, der der Vizepräsidentin oder des Weißen Hauses – nicht die bisherigen Follower dieser Accounts übernehmen werden. Stattdessen wird nur ihre eigene Gefolgschaft auf die offiziellen Konten von Twitter überführt werden. Wer einem der betroffenen Accounts folgt, wird entsprechend benachrichtigt, schreibt Twitter in seinem Blog.

Trump übernahm Obamas Gefolgschaft

2017 übernahm Donald Trump mit dem offiziellen Konto des Präsidenten auf Twitter noch die Gefolgschaft seines Vorgängers Barack Obama – auch, wenn Trump für seine Tweets hauptsächlich sein privates Konto nutzte. Der offizielle Account des Präsidenten zählt bisher mehr als 33 Millionen Follower.

Zumindest aus Bidens Team gibt es kritische Stimmen zu diesem Vorgehen, beispielsweise von Bidens Digital-Chef Rob Flaherty. So zitiert das Nachrichtenmagazin "Bloomberg" Flaherty: "Wenn wir den Tag nicht mit den 12 Millionen Followern starten, die Donald Trump von Barack Obama geerbt hat, dann haben sie uns weniger gegeben, als sie Trump gegeben haben – und das ist ein Reinfall."

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