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Elon Musks Neuralink: Affe spielt Pong per Gedankenkraft

Elon Musks Neuro-Unternehmen  

Neuralink zeigt Affen, der per Gedankenkraft Pong spielt

09.04.2021, 16:07 Uhr | t-online, jnm

 (Quelle: Bit Projects)
Affe mit Elon Musk-Gehirnchip spielt Pong

Was bisher wie eine Zukunftsvision klang, ist nun bereits Realität. Elon Musks Firma Neuralink hat einen Gehirnchip entwickelt und einem Affen beigebracht das Computerspiel Pong zu spielen – nur mit der Kraft seiner Gedanken. (Quelle: Bit Projects)

Wissenschaftliche Revolution: Forschern von Elon Musks Firma haben es geschafft, einen Affen über die Kraft der Gedanken zu steuern. (Quelle: Glomex)


Elon Musks Neuro-Unternehmen Neuralink hat nun ein Video veröffentlicht, in dem ein Affe per Gehirnsonden das Videospiel Pong spielt. Die Technologie könnte künftig gelähmten Menschen helfen.

Gelähmte Menschen könnten bald ihr Smartphone schneller mit ihren Gedanken bedienen als andere mit ihrem Daumen. Dieses markige Versprechen stammt von niemand anderem als dem Milliardär Elon Musk. Ein heute veröffentlichtes Video scheint diesen Anspruch zu untermauern.

Das Video zeigt den 9-jährigen Pager, ein Affe der Gattung Makake, dabei, wie er in einem mehrstufigen Prozess lernt, mit einem Joystick einen Punkt auf einem Monitor zu steuern. Auf einem Monitor im Hintergrund sind offenbar Signale aus den Neuralink-Implantaten zu sehen, die dem Tier sechs Wochen zuvor ins Hirn gepflanzt worden sein sollen.

Das Video sehen Sie oben im Artikel oder hier

Affe spielt Videospiel nur mit Gedankenkraft 

Nach einem Schnitt sieht man den Affen noch immer beim Steuern des Punktes, diesmal ist der Joystick offensichtlich aber nicht mehr mit einem Kabel verbunden. Die Signale werden also anscheinend direkt von den Neuralink-Implantaten aufgenommen und in Steuersignale übersetzt.

Der letzte Schnitt schließlich zeigt Pager, wie er, ganz ohne Joystick, tatsächlich ein Pong-Spiel spielt. Die Steuersignale, das legt zumindest das Video nahe, stammen offenbar direkt aus den Implantaten.

Anders als bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen üblich, wird das Video nicht von Studienergebnissen oder gar einer Forschungsarbeit begleitet, in der das gezeigte von Wissenschaftlern nachvollzogen werden kann.

Hirnimplantat mit örtlicher Betäubung 

Tatsächlich sind die gezeigten Ergebnisse aber durchaus glaubwürdig – die Bewegung eines Cursors über eine implantierte Hirnsonde ist zuvor auch bereits einem Menschen gelungen.

Das besondere an der Methode von Musks Unternehmen Neuralink soll künftig aber die unproblematische Umsetzung sein: Statt aufwendiger Hirn-OP und wochenlangem Genesungsprozess schwebt dem Unternehmer in naher Zukunft ein automatisierter Prozess unter örtlicher Betäubung vor. Bis es soweit ist, dürfte aber noch einige Zeit vergehen.

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