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Netflix: Neue Maßnahmen gegen Account-Sharing


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Netflix führt Maßnahmen gegen geteilte Accounts ein

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 17.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Das Netflix-Logo auf einer Fernbedienung: Netflix will der Mehrfachnutzung von Accounts nun einen Riegel vorschieben. (Quelle: IMAGO/Dmitry Feoktistov)
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Das Netflix-Passwort an Freunde oder Verwandte weiterzugeben, gilt heutzutage als ganz normal – dabei ist das in den meisten Fällen nicht erlaubt. Jetzt führt Netflix Maßnahmen ein, um die Gratis-Mitnutzer zum Zahlen zu bringen.

Der Streaming-Dienst Netflix ist weltweit sehr erfolgreich. Mittlerweile kann das Unternehmen über 221 Millionen zahlende Accounts vorweisen. Doch die Zahl der Haushalte, bei denen tatsächlich Netflix-Serien über die Bildschirme flimmern, dürfte erheblich höher sein – denn rund um den Globus teilen die Nutzer ihr Passwort bereitwillig mit Freunden und Verwandten – auch wenn diese nicht im selben Haushalt leben.

Das ist laut den Nutzerbestimmungen von Netflix nicht nur verboten, es ist dem Unternehmen auch ein Dorn im Auge – denn viele dieser Millionen von Gratisnutzern könnten ja auch zahlende Kunden werden. Jetzt testet Netflix zwei neue Maßnahmen, um solche Nutzer zum Zahlen zu bewegen.


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In einer Pressemitteilung erklärt Netflix, dass man es für Nutzer schon immer einfach gemacht habe, seinen Account zu teilen. Allerdings habe das auch zu "Verwirrungen darüber geführt, wann und wie Netflix geteilt werden kann". In der Folge habe es auch eine Weitergabe zwischen mehreren Haushalten gegeben – und das schränke die Möglichkeit bei Netflix ein, in neue TV- und Filmproduktionen zu investieren.

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Vereinfacht gesagt: Netflix fühlt sich um seine rechtmäßigen Einnahmen gebracht und deutet an, dass Kunden damit auch der Qualität des Angebots schaden.

Deswegen habe man jetzt Möglichkeiten eingeführt, wie man seinen Account mit Nutzern außerhalb des eigenen Haushalts sicher und leicht teilen könne – und dabei dann ein bisschen mehr bezahle. Konkret nennt Netflix hier zwei Maßnahmen:

Neue, kostenpflichtige Option für Mitnutzer geplant

"Neuen Nutzer hinzufügen": Damit können Accountinhaber von Standard- und Premium-Abos bis zu zwei Unteraccounts für Dritte anlegen. Diese sollen deutlich günstiger sein, von Netflix genannte Preise für die ersten Testregionen Chile, Costa Rica und Peru liegen pro Unteraccount etwa bei einem Drittel des Basis-Preises. Sollte der Preis später auch entsprechend in Deutschland gelten, dürfte er vermutlich bei drei Euro oder leicht darunter liegen. Wer nur den günstigsten Basis-Account nutzt, hat diese Möglichkeit nicht.

"Profil in neuen Account transferieren": Alle Accountinhaber können das Profil eines Mitnutzers jedoch auslagern – entweder in einen neuen Account oder in einen der neuen Unteraccounts. So bleiben der Verlauf, die persönlichen Listen und die angepassten Empfehlungen erhalten.

Vorerst will Netflix diese neuen Maßnahmen nur in Chile, Costa Rica und Peru anwenden. Das sei allerdings ausdrücklich ein Test, der sicherstellen soll, dass die neuen Funktionen beim weltweiten Ausrollen dann auch funktionieren. Zudem ist der Blogeintrag mit dem Label "Global" versehen. Netflix wird sich dem Thema Account-Teilen also bald auch in Deutschland widmen.

Ob es dabei bei diesen reinen Angebotsmaßnahmen bleiben wird oder ob Netflix für hartnäckige Teiler drakonischere Maßnahmen plant, ist nicht bekannt.

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Verwendete Quellen
  • Netflix Pressemitteilung
  • Eigene Recherche
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