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Ermittler fahnden weltweit nach Krypto-K├Ânigin

Von dpa, arg

Aktualisiert am 11.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Ruja Ignatova: Die 41-J├Ąhrige wurde als "Krypto-K├Ânigin" bekannt.
Ruja Ignatova: Die 41-J├Ąhrige wurde als "Krypto-K├Ânigin" bekannt. (Quelle: OneCoin Official, Flickr)
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"Krypto-K├Ânigin" Ruja Ignatova ist wegen schweren Betrugs weltweit zur Fahndung ausgeschrieben worden. In einem Schneeballsystem sammelte sie mehrere Milliarden Euro von Investoren ein, um ihre virtuelle W├Ąhrung zu etablieren.

Zielfahnder des Landeskriminalamts (LKA) Nordrhein-Westfalen suchen weltweit nach der fl├╝chtigen Millionenbetr├╝gerin Ruja Ignatova. Die 41-J├Ąhrige soll "als treibende Kraft und geistige Erfinderin" der vermeintlichen Kryptow├Ąhrung OneCoin Investoren auf der ganzen Welt veranlasst haben, in eine wertlose W├Ąhrung zu investieren, wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld und das LKA in D├╝sseldorf am Mittwoch mitteilten.

Den bislang festgestellten Betrugsschaden beziffern die Ermittler auf mehr als 88 Millionen Euro. Der weltweit verursachte Schaden d├╝rfte aber deutlich h├Âher sein. Die Anleger wurden ├╝ber die technischen Hintergr├╝nde des sogenannten Minings get├Ąuscht. Der vermeintliche, letztlich stetig steigende Wert von OneCoin sei von den Beschuldigten intern vorgegeben worden und habe nicht auf Marktmechanismen beruht.

Zus├Ątzlich zu den bereits bestehenden nationalen und europ├Ąischen Haftbefehlen wurde nun auch die weltweite ├ľffentlichkeitsfahndung nach der Fl├╝chtigen er├Âffnet. In die Fahndung sind damit alle 194 Interpol-Mitgliedsstaaten eingebunden. Ein ├Âffentlicher Fahndungsaufruf soll am Mittwochabend auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungel├Âst" zu sehen sein. F├╝r Hinweise zur Ergreifung der Fl├╝chtigen sind 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

"Bitch of Wallstreet"

Gegen die in Bulgarien geborene Frau mit deutscher Staatsb├╝rgerschaft wird wegen gemeinschaftlichen Betrugs im besonders schwerem Fall sowie wegen Geldw├Ąsche ermittelt. Die 41-J├Ąhrige, die sich selbst als "Bitch of Wallstreet" bezeichnet und weltweit als Krypto-K├Ânigin in Verruf geraten ist, ist seit Oktober 2017 verschwunden. Ihr Aufenthaltsort ist unbekannt, ebenso kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob Ignatova noch am Leben ist.

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Laut US-Ermittlern sammelte sie ├╝ber 3,3 Milliarden Euro von Privatanlegern ein, um die Kryptow├Ąhrung aufbauen und etablieren zu k├Ânnen. Den Investoren versprach sie hohe Renditen, die jedoch nie erzielt werden konnten, da die W├Ąhrung frei erfunden war und auf einem Schneeballsystem beruhte. Ignatova verschwieg den Anlegern, dass ihre Kryptow├Ąhrung nicht auf der verbreiteten Blockchain-Technologie basierte, was diese im Grunde wertlos machte, da notwendige Sicherheitsstandards nicht erf├╝llt werden konnten.

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