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Facebook hilft unwissentlich Terrornetzwerken

Aktuelle Untersuchung  

Facebook hilft unwissentlich Terrornetzwerken

10.05.2019, 11:55 Uhr | AFP

Facebook hilft unwissentlich Terrornetzwerken. Eine Seite mit dem Banner "The Islamic State" ("Der islamische Staat"): Facebook hilft Extremisten unbeabsichtigt, extremistische Inhalte zu verbreiten.    (Quelle: AP/dpa)

Eine Seite mit dem Banner "The Islamic State" ("Der islamische Staat"): Facebook hilft Extremisten unbeabsichtigt, extremistische Inhalte zu verbreiten. (Quelle: AP/dpa)

Experten untersuchten die Seiten von tausenden als terroristisch eingestuften Gruppen auf Facebook. Dabei stellten Sie fest, dass das soziale Netzwerk den Gruppen bei der Meinungsverbreitung hilft – unbeabsichtigt.

Das Online-Netzwerk Facebook generiert laut Untersuchungen von Experten unwissentlich extremistische Inhalte für Dschihadistengruppen und andere extremistische Nutzer. Wie das National Whistleblowers Center am Donnerstag in einer Beschwerde erklärte, untersuchten Experten der Organisation während fünf Monaten die Facebook-Seiten von 3.000 Mitgliedern, die Verbindungen zu von der US-Regierung als terroristisch eingestuften Gruppen hatten oder ihnen gegenüber Sympathie zeigten.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und das Terrornetzwerk Al-Kaida "offen" in dem Netzwerk aktiv sind. Darüber hinaus erzeuge die Facebook-Software automatisch "Erinnerungs"- und andere Videos für extremistische Websites, sobald diese genügend "Likes" gesammelt hätten.

Facebook reagiert auf Vorwürfe

Die Bemühungen des Netzwerkes, terroristische Inhalte zu verbannen, seien "schwach und ineffektiv", hieß es in einer 48-seitigen Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Noch besorgniserregender sei, dass Facebook mit seiner Technologie unwissentlich selbst extremistische Inhalte erzeuge und bewerbe.



In einer Reaktion auf die Kritik erklärte Facebook, Inhalte mit Terrorismusbezug würden inzwischen mit einer "wesentlich höheren Erfolgsrate entfernt als noch vor zwei Jahren". Das Unternehmen behaupte nicht, dass es "alles findet", bleibe aber in seinen Bemühungen gegen Terrorgruppen in der ganzen Welt "wachsam".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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