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Facebook: Diebe klauen Festplatten mit brisanten Mitarbeiterdaten aus Auto


Brisante Facebook-Informationen aus Auto geklaut

Von afp
14.12.2019Lesedauer: 1 Min.
Das Facebook-Logo ist auf einem Smartphone-Bildschirm zu sehen: Aus dem Auto eines Mitarbeiters sind Festplatten mit den privaten Daten von tausenden Facebook-Angestellten gestohlen worden.VergrĂ¶ĂŸern des BildesDas Facebook-Logo ist auf einem Smartphone-Bildschirm zu sehen: Aus dem Auto eines Mitarbeiters sind Festplatten mit den privaten Daten von tausenden Facebook-Angestellten gestohlen worden. (Quelle: Johanna Geron/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Erneut muss sich Facebook fĂŒr eine Datenpanne entschuldigen – dieses Mal bei seinen eigenen Mitarbeitern. Zehntausende von ihnen mussten erfahren, dass ihre Namen und Bankverbindungen auf Festplatten gespeichert waren, die geklaut wurden.

Namen, Bankverbindungen und weitere persönliche Informationen: Diebe haben in Kalifornien Festplatten mit vertraulichen Daten zehntausender Facebook-Mitarbeiter aus dem Auto eines Gehaltsbuchhalters gestohlen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Nutzerdaten seien nicht betroffen, erklĂ€rte Facebook auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP. Zuerst hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg ĂŒber den Fall berichtet.

Es gebe "keine Hinweise auf Missbrauch" der Daten, betonte Facebook. Das Unternehmen gehe davon aus, dass es sich um einen zufÀlligen Diebstahl aus einem parkenden Auto handele und nicht um einen gezielten Versuch, "Mitarbeiter-Informationen zu stehlen". Der Vorfall ereignete sich demnach im vergangenen Monat.

Betroffen seien etwa 29.000 ehemalige und derzeitige Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr auf der Facebook-Gehaltsliste gestanden hĂ€tten. Als "Vorsichtsmaßnahme" habe der Konzern die Betroffenen informiert. Ihnen sei kostenlose UnterstĂŒtzung bei der PrĂŒfung von IdentitĂ€tsdiebstahl und Kontenmissbrauch angeboten worden.

Die Festplatten mit den Daten hĂ€tten einem Unternehmenssprecher zufolge den Facebook-Campus im Silicon Valley nicht verlassen dĂŒrfen. Das Konzern kĂŒndigte disziplinarische Maßnahmen an, nannte aber keine weiteren Details. Facebook unterstĂŒtze zudem die Ermittlungen der Polizei in dem Fall, hieß es weiter. Der Konzern war in den vergangenen Jahren immer wieder von Datenskandalen erschĂŒttert worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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