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RKI-Website wurde Opfer von Cyberattacke


RKI-Website wurde Opfer von Cyberattacke

Von t-online, avr

Aktualisiert am 28.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Die Corona-Warn-App wird vom Robert Koch-Institut herausgegeben (Symbolbild): Unbekannte legten die Website des RKI durch eine DDoS-Attacke.Vergrößern des BildesDie Corona-Warn-App wird vom Robert Koch-Institut herausgegeben (Symbolbild): Unbekannte legten die Website des RKI durch eine DDoS-Attacke. (Quelle: onw-images/Christian Wiediger/imago-images-bilder)
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Wer sich zum Coronavirus informieren will, findet auf der Website des Robert Koch-Instituts allerhand Material. Ende Oktober sahen Besucher auf der Seite für kurze Zeit aber nur einen weißen Bildschirm. Grund war ein Cyberangriff.

Die Seite des Robert Koch-Instituts (RKI) war am Morgen des 22. Oktobers für zwei Stunden nicht erreichbar. Grund dafür soll ein sogenannter DDoS-Angriff gewesen sein. Das berichtet der "Spiegel" mit Berufung auf Informationen des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund). Der IT-Dienstleister stellt Server für den Betrieb der RKI-Website bereit.

DDoS steht für Distributed Denial of Service. Dabei überlasten Angreifer eine Website mit Anfragen, so dass sie letztendlich zusammenbricht. Laut dem ITZBund nutzten die Angreifer für ihre Attacke ein sogenanntes Botnetz – einen Zusammenschluss von mehreren Rechnern. Wer hinter der Attacke stecke, sei bisher nicht bekannt, schreibt der "Spiegel".

Im Falle des RKI war die Website als Folge am 22. Oktober von acht bis 19 Uhr und auch um kurz nach 12 Uhr nicht erreichbar und zeigte stattdessen einen weißen Bildschirm, schreibt der "Spiegel". Funktionen der Corona-Warn-App waren durch den Angriff nicht betroffen. Auch sollen laut ITZBund keine Daten abgeflossen sein und die Infrastruktur blieb unbeschädigt, berichtet der "Spiegel".

Auf Anfrage von t-online bestätigt der ITZBund die Attacke: "Der Angriff ist durch eine gezielte 'Verschärfung' der Sicherheitsmechanismen für die Webseite abgewehrt worden und hat – außerhalb der Nichtverfügbarkeit – keinen Schaden verursacht", schreibt ein Sprecher. "Insgesamt unterliegt die Webseite www.rki.de aufgrund der aktuellen Lage einer besonderen Beobachtung. Hierzu zählt auch die Auslastung der Infrastruktur. Diese ist ausreichend dimensioniert und wäre auch kurzfristig skalierungsfähig. Es bestehen aktuell keine Anhaltspunkte, dass die Webseite in eine Überlastsituation kommen könnte, die wir nicht beherrschen könnten."

Verwendete Quellen
  • Spiegel.de: "RKI-Website wurde angegriffen"
  • Eigene Recherchen
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