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Die Telekom hat einen neuen Router im Angebot

Für Glasfaser  

Telekom hat neuen Router vorgestellt

10.12.2020, 15:36 Uhr | avr, t-online

Die Telekom hat einen neuen Router im Angebot. Der Speedport Smart 4 Plus: Der neue Router der Telekom ist für Kunden mit Glasfaser gedacht.  (Quelle: Telekom)

Der Speedport Smart 4 Plus: Der neue Router der Telekom ist für Kunden mit Glasfaser gedacht. (Quelle: Telekom)

Glasfaseranschlüsse bieten deutlich höhere Geschwindigkeiten als DSL oder Kabel. Für ihre Kunden hat die Telekom nun einen Router vorgestellt, der für Glasfaser geeignet sein soll.

Die Telekom hat einen neuen Router im Angebot: den Speedport Smart 4 Plus. Das Gerät ist für Kunden gedacht, die Zugang zum neuen Glasfasernetz der Telekom haben. Erst am Montag hatte die Telekom verkündet, dass bis 2030 alle Haushalte in Deutschland direkten Zugang zu Glasfaser haben sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Speedport Smart 4 Plus hat ein eingebautes Glasfasermodem und kann direkt an Glasfaser angeschlossen werden, schreibt die Telekom in einer Pressemeldung. Zudem handele es sich um den ersten Router mit OLED-Display. Damit können Nutzer Informationen zu Gerät und Anschluss abrufen. Auch sei der Speeport Mesh-fähig und mit der neuen WLAN-Technologie Wi-Fi 6 ausgestattet. Was Wi-Fi 6 kann, lesen Sie hier.

Kunden können den neuen Speedport-Router für einmalig etwa 220 Euro kaufen oder für etwa sieben Euro monatlich mieten.

Was kann Glasfaser?

Glasfaser erlaubt Downloadgeschwindigkeiten von mehreren Gigabit pro Sekunde. Zum Vergleich: Bei DSL können Nutzer auf Surfgeschwindigkeiten von bis zu 16 Megabit pro Sekunde zugreifen. Mithilfe von VDSL oder sogenanntem (Super)Vectoring lässt sich das Ganze auf bis 250 Mbit/s erhöhen.

Wer keinen Zugang zu Glasfaser hat, kann auch mit Hilfe von Kabel-Internet Gigabit-Geschwindigkeiten erreichen. Mit solchen Angeboten wirbt beispielsweise Telekom-Konkurrent Vodafone.

Die Telekom hat in den vergangenen Jahren zwar den Glasfaser-Ausbau vorangetrieben, bislang wurden damit aber vor allem die Verteilerkästen auf den Fußgängerwegen versorgt. Bei der "letzten Meile" zum Kunden setzte die Telekom bislang aber vor allem auf VDSL-Technik, die über die herkömmlichen Telefondrähte läuft und keine Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde oder mehr ermöglicht. Diese Geschäftspolitik stand immer wieder im Zentrum der Kritik. Künftig sollen die Glasfaseranschlüsse aber häufiger bis in die Wohnung oder ins Büro reichen.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

Verwendete Quellen:
  • Pressemitteilung der Telekom
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

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