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Twitter arbeitet wohl an kostenpflichtigen Funktionen – kommt Abomodell?

Abomodell geplant  

Twitter arbeitet offenbar an kostenpflichtigen Funktionen

17.05.2021, 09:53 Uhr | jnm, t-online

Twitter arbeitet wohl an kostenpflichtigen Funktionen – kommt Abomodell?. Twitter-Logo auf einem Smartphone: Der Kurznachrichtendienst soll an einem Abomodell arbeiten (Quelle: imago images/Zuma Wire)

Twitter-Logo auf einem Smartphone: Der Kurznachrichtendienst soll an einem Abomodell arbeiten (Quelle: Zuma Wire/imago images)

Offenbar arbeitet Twitter an einem kostenpflichtigen Abodienst, der einige interessante Zusatzfunktionen bieten soll – etwa einen bereits verschickten Tweet zurückzuholen.

Twitter gehört längst zu den Urgesteinen des Social Media, die aus dem Alltag vieler Internetnutzer nicht mehr wegzudenken sind. Doch auch 15 Jahre nach Unternehmensgründung gibt es bei Twitter keinen guten Plan, wie man mit der Plattform wirklich Geld verdienen will.

In den vergangenen Wochen war bereits darüber berichtet worden, dass das Unternehmen daran arbeite, seine Shoppingfunktionen auszubauen oder auch Bezahlfunktionen für professionelle Anbieter von Inhalten zu schaffen.

Tatsächlich wird auch schon länger darüber gemunkelt, dass Twitter einige Zusatzfunktionen im Rahmen eines Abomodells anbieten könnte. Die App-Sicherheitsforscherin Jane Manchun Wong hat jetzt herausgefunden, wie eines der Abomodelle heißen und was es kosten soll:

"Twitter Blue" lautet offenbar der Name des neuen Abos, das monatlich 2,99 US-Dollar kosten soll.

Abonnenten erhalten etwa die Funktion "Collections" – eine Möglichkeit, um Lieblings-Tweets zu organisieren oder auch um thematische Sammlungen anzulegen. Ebenfalls enthalten sei eine Rückholfunktion. Damit lassen sich verschickte Tweets für einen kurzen Zeitraum zurückholen.

Wie genau diese Funktion ausgestaltet ist, ist nicht bekannt. Gmail bietet seit einigen Jahren etwas Ähnliches – hier wird das Abschicken einer E-Mail dann für einen gewissen Zeitraum automatisch verzögert. In dieser Zeit haben Nutzer die Möglichkeit, das Versenden noch abzubrechen. Es ist gut möglich, dass Twitter hier ähnlich verfährt.

Außerdem könnten noch weitere Funktionen hinzukommen, ebenso geht Wong davon aus, dass es verschiedene, preislich gestaffelte Abomodelle geben wird. Ob "Twitter Blue" das günstigste, teuerste oder ein mittleres Modell ist, geht aus Wongs Ausführungen nicht hervor.

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