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US-Vizepräsidentin: Kamala Harris steht auf Kabel

Kopfhörer mit Kabel  

US-Vizepräsidentin steht auf alte Technik

09.12.2021, 14:49 Uhr | t-online, ARG

US-Vizepräsidentin: Kamala Harris steht auf Kabel. imago images 144081048 (Quelle: Shawn Thew - Pool via CNP via www.imago-images.de)

Die Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten: Kamala Harris. (Quelle: Shawn Thew - Pool via CNP via www.imago-images.de)

Die US-Vizepräsidentin scheint eine Vorliebe für Kabel zu haben. Im Gegensatz zum aktuellen Trend trägt sie nämlich mit Vorliebe kabelgebundene Kopfhörer. Sehr zur Freude von Sicherheitsexperten.

In einer Zeit, in der kabellose Kopfhörer immer beliebter werden, wirkt es etwas altmodisch, wenn an manchem Ohr noch ein Kabel baumelt. Die US-Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten, Kamala Harris, scheint das aber nicht zu stören.

Denn soweit man weiß, trägt sie ausschließlich Kopfhörer mit Kabeln. So sieht man sie in Interviews, in Wahlwerbespots und auch auf Veranstaltungen stets mit Kabelwirrwarr an Kopf und Nacken.

Kürzlich hat die Nachrichtenseite Politico Harris zur "Bluetooth-Phobikerin" erklärt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Kamala Harris sei nicht auf der Höhe der Zeit, heißt es.

IT-Fachleute hingegen befürworten Harris Vorliebe für kabelgebundene Kopfhörer. So zeige dies keinen Anflug von Technophobie, sondern vorausschauendes Verhalten in Bezug auf Cybersicherheit.

Bluetooth bietet Angriffsfläche für Hacker

Bluetooth als Übertragungsstandard ist immer wieder von Sicherheitslücken betroffen. Das Smartphone sendet nämlich ein Signal, solange Bluetooth eingeschaltet ist. Und über dieses Signal kann das Handy geortet und angesteuert werden.

Wie Sicherheitsexperten in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung erklärten, gibt es bei der Nutzung von Bluetooth in den Händen hochrangiger Politiker gewisse Sicherheitsbedenken.

Angreifer mit teurer Ausrüstung könnten die Signale abfangen und so theoretisch mithören. Selbst die Manipulation von Gesprächsinhalten sei denkbar. So bieten kabellose Kopfhörer Angriffsmöglichkeiten, die konventionelle, kabelgebundene Kopfhörer nicht bieten.

Hacker könnten Sicherheitslücken nutzen und über Sprachassistenten wie beispielsweise Apples Siri Befehle ans Handy schicken. Um das zu tun, müssten Angreifer aber auf weniger als 100 Meter Entfernung zum Opfer herantreten.

Bluetooth ausschalten schützt

Gleichwohl wird aber auch angemerkt, dass Normalbürger solche komplexen Angriffe nicht fürchten müssen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in den Einstellungen nicht mehr genutzte Bluetooth-Geräte sowieso entkoppeln.

Wer Bluetooth auch nur dann aktiviert, wenn es gerade gebraucht wird, entgeht unerwünschten Attacken ebenso.

Während der Pandemie hat das Deaktivieren von Bluetooth aber einen unschönen Nebeneffekt: Die Corona-Warn-App funktioniert dann auch nicht mehr.

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