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AVM warnt vor Kriminellen: Fernzugriff auf Fritzbox deaktivieren


Fritzbox-Warnung: Nutzer sollten Fernzugriff deaktivieren

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 07.02.2014Lesedauer: 2 Min.
Router-Hersteller AVM hat Hinweise auf Telefonmissbrauch bei seinen Geräten erhalten und rät Nutzern, Fernzugriffsoptionen zu deaktivieren.
Router-Hersteller AVM rät Nutzern, Fernzugriffsoptionen zu deaktivieren. (Quelle: Hersteller-bilder)
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Der deutsche Router-Hersteller AVM hat eine Sicherheitswarnung zu seinen Geräten herausgegeben. Nutzer eines Fritzbox-Routers sollten Dienste wie den Fernzugriff deaktivieren, da in einigen Fällen Kriminelle von außen auf die Router zugegriffen und teure Telefonnummern angerufen haben.

Besitzer eines Fritzbox-Routers sollten vor allem prüfen, ob die Funktion HTTPS-Fernzugriff (Port 443) oder der Dienst MyFritz aktiviert sind, und beide Funktionen gegebenenfalls abschalten. Sollten beide Dienste bereits deaktiviert sein, bestehe laut dem Hersteller AVM kein Grund zur Sorge.

Die Manipulation sei nur möglich, wenn dem Angreifer die genaue Kombination aus E-Mail-Adresse oder Fritzbox-Benutzernamen, IP-Adresse der Fritzbox und Kennwörtern für Fernzugang und Fritzbox-Benutzeroberfläche bekannt sei.

Millionenfacher Datenklau könnte dahinter stecken

AVM schließt einen Zusammenhang mit dem Diebstahl von 16 Millionen digitalen Identitäten, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Ende Januar öffentlich gemacht hat, deshalb nicht aus.

Laut Hersteller AVM sind bislang einige Dutzend Fälle bekannt, bei denen von Außenstehenden auf Geräte zugegriffen und missbräuchlich kostenpflichtige Telefon-Mehrwertdienste eingerichtet wurden.

Passwörter ändern und Rechner schützen

Nutzern, die den HTTPS-Fernzugriff oder den MyFritz-Dienst wirklich benötigen und deshalb aktiviert lassen wollen, rät der Hersteller sicherheitshalber dazu, die zugehörigen Passwörter zu ändern. Zudem sollten jeweils unterschiedliche Passwörter verwendet werden.

Alle Rechner, die mit dem Router verbunden sind, sollten außerdem auf Schadsoftware wie Trojaner überprüft werden.

Falls sich in der Telefonkonfiguration des Routers ungewöhnliche Rufumleitungen finden, dann rät AVM dazu, diese zu entfernen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme sei die Einrichtung einer Telefonsperre für Auslandsrufnummern.

AVM hat für besorgte Fritzbox-Nutzer eine detaillierte Anleitung erstellt, die genau erklärt, welche Einstellungen vorgenommen werden müssen, um Telefonmissbrauch zu verhindern.

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