Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Hackerangriff auf SPD-Politiker: Abgeordneten-Büro für Phishing-Attacke missbraucht

Hackerangriff auf Bundestagsabgeordneten  

Abgeordnetenbüro für Phishing-Attacke missbraucht

13.03.2019, 15:08 Uhr | lr, t-online.de

Hackerangriff auf SPD-Politiker: Abgeordneten-Büro für Phishing-Attacke missbraucht. Mit einer gefälschten Telekom-Nachricht versuchten die Betrüger persönliche Informationen zu ergattern. (Quelle: imago images/Rüdiger Wölk)

Mit einer gefälschten Telekom-Nachricht versuchten die Betrüger persönliche Informationen zu ergattern. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago images)

Der Fürther Bundestagsabgeordnete Carsten Träger ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Täter nutzten seinen Telefonanschluss unter anderem für Phishing-Mails.

Auf den ersten Blick wirkte alles glaubwürdig: Am Dienstag wurde t-online.de Leser Dirk Schindelbeck per E-Mail benachrichtigt, dass eine Voicemail für ihn abrufbar sei. Die Nachricht war als Schreiben der Telekom getarnt. Über eine Rückwärtssuche der Telefonnummer erfuhr er auch den vermeintlichen Anrufer: Das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Carsten Träger (SPD). Sein Slogan: Der "Vertrauens-Träger".

"Um den Anruf abhören zu können, wird man aufgefordert, seine Zugangsdaten einzugeben", berichtet Dirk Schindelbeck. An dieser Stelle sei er misstrauisch geworden und habe das Abgeordnetenbüro informiert. Dieses rief die Polizei zur Hilfe. Schnell wurde klar: Es handelt sich um Betrug. Die Täter wollten Zugangsdaten erbeuten.

Betroffene sollen Polizei informieren

Schindelbeck ist kein Einzelfall. Über die Phishing-Mails hinaus tätigten die Betrüger offenbar auch Anrufe von der gekaperten Nummer. "Wir sind Opfer eines Cyberangriffs geworden. Von unserer Rufnummer aus werden heute zahlreiche Telefonanschlüsse angerufen und Voicemails mit unserer Rufnummer als vermeintlichem Absender per E-Mail verschickt", schreiben die Mitarbeiter von Trägers Wahlkreisbüro auf ihrer Internetseite.


Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks wurden teilweise nicht nur die Zugangsdaten zu E-Mail-Konten, sondern auch Kreditkartendaten abgefragt. Betroffene sollen sich entweder per E-Mail im Wahlkreisbüro oder direkt bei der Polizei melden. Diese hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.

Verwendete Quellen:

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe