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Identitätsdiebstahl: Wie sich Internetnutzer schützen können

Die Fälle häufen sich  

Wie Sie sich vor Identitätsdiebstahl schützen

15.02.2019, 12:05 Uhr | str, t-online.de

Identitätsdiebstahl: Wie sich Internetnutzer schützen können. Ein Mann hält zwei Masken hinter dem Rücken: Identitätsdiebstahl im Internet passiert häufiger, als viele denken.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Zephyr18)

Ein Mann hält zwei Masken hinter dem Rücken: Identitätsdiebstahl im Internet passiert häufiger, als viele denken. (Quelle: Zephyr18/Thinkstock by Getty-Images)

Identitätsdiebstahl im Internet nimmt zu und wird immer häufiger, warnen Experten. Für die Betroffenen kann das teuer werden – und viel Ärger bedeuten. Wie können sich Nutzer schützen?

Kriminelle sind immer auf der Suche nach unzureichend geschützten Nutzerdaten. Oft reichen schon wenige öffentliche Informationen aus, um ein glaubhaftes Onlineprofil, zum Beispiel auf Facebook oder eBay Kleinanzeigen, zu erstellen und andere damit in die Irre zu führen.

Identitätsdiebstahl, also der Missbrauch von Nutzerdaten zu Betrugszwecken, stellt ein wachsendes Problem im Internet dar. Laut einem Netz-Report der Telekom wurden 2017 rund 1,9 Milliarden Identitäten missbraucht. In Deutschland soll laut einer Befragung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "PWC" schon jeder Dritte zum Opfer geworden sein. Die Studie wertet auch Kreditkarten-Diebstahl als eine Form von Identitätsklau.

Das Computermagazin c't schildert in seiner aktuellen Ausgabe (5/2019) die zum Teil ausgefeilten Methoden der Täter und erklärt, wie sich Nutzer dagegen schützen können. So geben sich die Betrüger beispielsweise als Verkäufer auf eBay aus oder schalten Anzeigen auf Immobilienportalen. Von den Nutzern, die sich darauf melden, fordern sie einen Identitätsnachweis, etwa einen Scan des Personalausweis oder einen Gehaltsnachweis. Diese Daten können sie nun für weitere Betrügereien nutzen oder verkaufen. 

Polizei warnt vor falschen Jobangeboten

Eine bereits bekannte Masche betrifft das Video-Ident-Verfahren, das unter anderem genutzt werden kann, um online ein Bankkonto zu eröffnen. Die Täter locken ihre Opfer mit Stellenanzeigen auf falsche Bewerbungsportale. Dort sollen sich diese angeblich für das Bewerbungsverfahren authentifizieren. In Wirklichkeit dient das Video-Ident-Verfahren dazu, ein Bankkonto zu eröffnen, das zum Beispiel für Geldwäsche und andere kriminelle Geschäfte genutzt werden kann. Sucht die Polizei später nach dem Eigentümer des Kontos, stoßen sie nur auf den Namen und die Adresse des ahnungslosen Opfers. 



Hinzu kommt ein reger Handel mit privaten Nutzerdaten im Darknet. In den vergangenen Wochen wurden riesige Datensätze mit illegal erbeuteten Nutzerinformationen im Internet gefunden. Sie stammen häufig aus erfolgreichen Hackerattacken auf Online-Dienste und Webseiten. Es gibt mehrere Webseiten, auf denen Nutzer prüfen können, ob ihre E-Mail-Adressen oder Passwörter betroffen sind und womöglich bereits missbraucht werden. Den Kriminellen reicht oft schon eine gültige Kombination aus Nutzername und Passwort, um sich Zugang zu anderen Onlinekonten zu verschaffen. 

Nützliche Tipps der Experten

Nutzer können sich auf verschiedene Art vor Identitätdiebstahl schützen. Die Experten raten zur Verwendung von Passwortmanagern (die besten kostenlosen Programme haben wir hier vorgestellt) und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dadurch wird es Angreifern erheblich erschwert, sich Zugang zu Online-Konten zu verschaffen, indem sie die Funktion "Passwort zurücksetzen" ausnutzen.

Neben einem regelmäßigen Passwort-Check bei Webseiten wie "Have I been pawned" oder dem "HPI Identity Leaker" (eine Einleitung finden Sie hier) empfiehlt es sich zudem, gelegentlich den eigenen Namen in die Suchmaschine oder das Suchfeld in den sozialen Medien einzugeben. So lassen sich Fake-Profile aufspüren.

Nutzer sollten außerdem möglichst wenig über sich preisgeben. Das Facebook-Profil sollte beispielsweise nicht für Fremde einsehbar sein. Alle öffentlichen Informationen und Fotos können automatisch ausgelesen und kopiert werden. So werden massenhaft Fake-Profile produziert, warnt die Sicherheitsfirma Eset.

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