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Phishing-Mails: Bitte um Hilfe – Vorsicht vor E-Mails angeblicher Freunde

Internetbetrüger bitten um Hilfe  

Vorsicht vor E-Mails angeblicher Freunde

07.02.2020, 11:39 Uhr | dpa

Phishing-Mails: Bitte um Hilfe – Vorsicht vor E-Mails angeblicher Freunde. Betreffzeile mit dem Text "Ich brauche Hilfe von dir": Onlinebetrüger verschicken gefälschte E-Mails.  (Quelle: Robert Günther)

Betreffzeile mit dem Text "Ich brauche Hilfe von dir": Onlinebetrüger verschicken gefälschte E-Mails. (Quelle: Robert Günther)

"Kannst du mir helfen, ich brauche Geld" – wenn ein Freund um Hilfe bittet, verneinen die wenigsten. Das machen sich aktuell Betrüger zu nutze. Sie verschicken E-Mails im Namen angeblicher Freunde und Bekannte.

Online-Kriminelle setzen bei ihren Betrugsversuchen immer häufiger auf die persönliche Schiene. Sie geben sich in E-Mails zum Beispiel als Freundin oder Bekannter aus, die oder der wegen eines Notfalls im Urlaub dringend Geld benötigt, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Diese Summe sollte am besten schnell per Geldtransfer-Dienst überwiesen werden, heißt es weiter. Spätestens an diesem Punkt sollten sie alarmiert sein.

Auf Absenderadresse achten

Skepsis ist die beste Reaktion auf so eine E-Mail. Oft offenbart bereits der Blick auf die Absenderadresse, dass es sich hier wohl um Betrüger handelt. Doch selbst wenn die Nachricht tatsächlich von der richtigen Mail-Adresse des Freundes stammt, ist das keine Garantie für ihre Echtheit: Das Konto könnte gehackt worden sein.

Darum gilt immer der Rat: Den Absender auf anderem Weg kontaktieren und sich absichern, ob derjenige von der Nachricht weiß. Stellt sich die dramatische Bettelei als Betrug heraus, sollte man diesen bei der Polizei anzeigen, raten die Experten. Vorher die Mail nicht löschen, um sie gegebenenfalls an die Behörden weitergeben zu können.

Wie kommen die Betrüger überhaupt auf die Verbindungen zwischen Nutzern und die eigene Mail-Adresse? Das sei etwa über öffentlich sichtbare Freundschaftslisten in sozialen Netzwerken möglich, oder Mitarbeiterkontakte auf Firmenwebseiten, wie die Verbraucherschützer erläutern. Ein weiterer Grund also, um mit den eigenen Daten online möglichst sparsam und bedacht umzugehen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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