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"Black Rose Lucy": Erpressersoftware verschlüsselt Handy im Namen des FBI

Angeblich im Namen des FBI  

Experten warnen vor Smartphone-Erpressungssoftware

30.04.2020, 11:07 Uhr | avr, t-online.de

"Black Rose Lucy": Erpressersoftware verschlüsselt Handy im Namen des FBI. Eine Hand an einem Rechner: Sicherheitsexperten warnen vor der Schadsoftware "Black Rose Lucy". (Quelle: imago images/Westend61)

Eine Hand an einem Rechner: Sicherheitsexperten warnen vor der Schadsoftware "Black Rose Lucy". (Quelle: Westend61/imago images)

Schadsoftware gibt es für alle möglichen Geräte. Experten warnen nun vor einem neu entdeckten Erpressungstrojaner für Android-Smartphones. Der verschlüsselt Daten angeblich im Namen des FBI.

Experten der Sicherheitsfirma Check Point warnen vor einer neuen Ausführung der Schadsoftware "Black Rose Lucy". Die aktuelle Variante des Programms kann Daten auf Android-Smartphones verschlüsseln und versucht so, Lösegeld zu erpressen. Das schreibt Check Point in einem Blog-Beitrag.

Wie "Black Rose Lucy" funktioniert

Damit die Schadsoftware auf dem Gerät ausgeführt werden kann, müssen Nutzer dem Programm erst Zugriff auf das Smartphone geben. Die Schadsoftware zeigt dabei ein Fenster an, mit dem Nutzer angeblich eine "Optimierung für Video-Streaming" erlauben können. Wer hier auf "Ok" klickt, infiziert aber sein Gerät.

Auf infizierten Geräten erhalten Nutzer eine Warnung im Namen des FBI. Laut dem Text sollen User verbotene pornografische Inhalte heruntergeladen haben. Auch soll ein Foto des Nutzers sowie sein Standort an die Behörde weitergeleitet worden sein. Als Strafe sollen Nutzer 500 Dollar zahlen und dazu ihre Kreditkartendaten angeben, schreibt Check Point.

Wer das tut, kann zwar einen Verschlüsselungscode erhalten. Aber die Schadsoftware befindet sich noch immer auf dem Smartphone und kann beispielsweise weitere schädliche Programme installieren.

"Black Rose Lucy" kommt aus Russland

Laut Check Point wird "Black Rose Lucy" vor allem über Social-Media-Links verbreitet. Die Schadsoftware wurde bereits 2018 entdeckt und soll von russischen Entwicklern stammen.

Wer eine Infektion mit Schadsoftware vermeiden will, sollte bei Downloads von Videos oder Daten aus dem Internet generell vorsichtig sein. Auch sollten Sie stets prüfen, welche Berechtigungen Sie Programmen erteilen.

Verwendete Quellen:

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