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Sicherheitslücke in Microsoft Exchange Server: Auch Bundesbehörden von Hackerangriffen betroffen

BSI  

Bundesbehörden von Hackerangriffen auf E-Mail-Programme betroffen

09.03.2021, 08:06 Uhr | rtr

Sicherheitslücke in Microsoft Exchange Server: Auch Bundesbehörden von Hackerangriffen betroffen. Microsoft-Büro: Eine Sicherheitslücke bei einem Microsoft-Dienst bedroht Unternehmen und Behörden.  (Quelle: AP/dpa/Swayne B. Hall)

Microsoft-Büro: Eine Sicherheitslücke bei einem Microsoft-Dienst bedroht Unternehmen und Behörden. (Quelle: Swayne B. Hall/AP/dpa)

Die kürzlich bekannt gewordene Sicherheitslücke beim E-Mail-Dienst Exchange Server von Microsoft betrifft auch deutsche Bundesbehörden. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) waren einige Angriffsversuche möglicherweise sogar schon erfolgreich. 

Von den Hackerangriffen auf E-Mail-Programme von Microsoft sind nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auch sechs Bundesbehörden betroffen. "Dabei ist es in vier Fällen zu einer möglichen Kompromittierung gekommen", hieß es in einer Sicherheitswarnung. Welche Behörden betroffen sind, war am Dienstag zunächst nicht klar. Das BSI erklärte, es habe allen diesen Behörden Hilfe angeboten und unterstütze auch bereits einzelne von ihnen.

"Die Zahl der dem BSI Lagezentrum gemeldeten kompromittierten Exchange-Systeme steigt kontinuierlich", betonten die IT-Experten. Es gelte weiterhin, dass die durch Microsoft bereitgestellten Sicherheitsupdates möglichst sofort installiert werden sollten.

Der Hackerangriff war vergangene Woche bekannt geworden. Microsoft hatte mitgeteilt, eine Cyberspionagegruppe mit Verbindungen zu China habe über bisher unbekannte Schwachstellen E-Mails von Kunden gehackt. Die Angriffe richteten sich vor allem gegen US-Forschungseinrichtungen, die sich mit Pandemien beschäftigten, Hochschulen, Anwaltsfirmen oder Organisationen aus dem Rüstungssektor. Die Regierung in Peking wies die Vorwürfe zurück. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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