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Booking.com muss Strafe zahlen

Von t-online, str

02.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Smartphone mit dem Logo von "Booking.com" liegt auf einem Laptop mit Urlaubsbildern: Das Urlaubsportal hat eine Datenpanne zu spÀt an die zustÀndigen Behörden gemeldet.
Ein Smartphone mit dem Logo von "Booking.com" liegt auf einem Laptop mit Urlaubsbildern: Das Urlaubsportal hat eine Datenpanne zu spÀt an die zustÀndigen Behörden gemeldet. (Quelle: Riccardo Milani/imago-images-bilder)
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Wenn bei einem Datenleck Kreditkarteninformationen abgegriffen werden, sollte man schnellstmöglich handeln.

Laut der europÀischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind Unternehmen dazu verpflichtet, Datenlecks innerhalb von wenigen Tagen zu melden. Das Portal "Booking.com" hatte sich in einem Fall aber gut drei Wochen Zeit gelassen. Die zustÀndige niederlÀndische Datenschutzbehörde hat deshalb jetzt eine Strafe von fast einer halben Million Euro verhÀngt.

Wie heise.de berichtet, soll sich der Vorfall bereits 2019 ereignet haben. Damals konnten Kriminelle die Daten von mehr als 4.000 "Booking.com"-Kunden abgreifen, nachdem sie sich in die Mitarbeiterkonten mehrerer Hotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehackt hatten. Die Zugangsdaten hatten die TĂ€ter möglicherweise durch Phishing-Attacken erschlichen. Bei dem von dem Datenleck betroffenen Personen handelt es sich um ehemalige GĂ€ste dieser Hotels, die ihr Zimmer ĂŒber "Booking.com" gebucht hatten.

Booking.com weist die VorwĂŒrfe zurĂŒck

Die TĂ€ter konnten Namen, Adressen, Telefonnummern und Buchungsdetails und zum Teil auch Kreditkarteninformationen einsehen. Anschließend gaben sie sich als Hotelmitarbeiter aus, um weitere GĂ€ste zu kontaktieren und noch mehr Kreditkartendaten abzufragen.

Booking.com weist jegliche Verantwortung fĂŒr das Datenleck von sich. Es habe keine unerlaubten Zugriffe ĂŒber die Buchungsseite oder die eigenen IT-Systeme gegeben. Die zustĂ€ndige Datenschutzbehörde in den Niederlanden sieht aber durchaus Hinweise auf eine Mitverantwortung des Betreibers und fordert eine Strafzahlung in Höhe von 475.000 Euro.

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Das Unternehmen hĂ€tte die Datenpanne innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden melden mĂŒssen. TatsĂ€chlich ist die Meldung aber erst nach 25 Tagen erfolgt. Auch die betroffenen Kunden erfuhren erst nach 22 Tagen von Booking.com, dass ihre persönlichen Informationen und sogar Kreditkartennummern in den HĂ€nden von Kriminellen gelandet waren.

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Booking.com entschuldigte sich fĂŒr die spĂ€te Reaktion und versprach, seine internen Prozesse zu verbessern.

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Von Jan Mölleken

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