Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalSmartphoneHandy & Smartphone

SIM-Karten: Überflüssiges Stück Plastik? Deshalb könnte sie bald verschwinden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNach 27 Jahren: ARD-Sendung eingestelltSymbolbild für einen TextÖlpreise steigen starkSymbolbild für einen TextWeihnachtsmärkte geräumt – EntwarnungSymbolbild für einen TextMultimillionär gewinnt im Lotto – HerzanfallSymbolbild für einen TextSpanien: Deutscher tot im Müll gefundenSymbolbild für einen TextDésirée Nick teilt Nacktfoto mit MessageSymbolbild für einen TextMonaco-Royals: Babybauchfoto im BikiniSymbolbild für einen TextBericht: BVB-Duo vor Winter-WechselSymbolbild für einen TextMassenschlägerei in KinderparadiesSymbolbild für einen TextDroht jetzt eine Sprit-Knappheit?Symbolbild für einen TextVfB-Fans schimpfen über Bruno LabbadiaSymbolbild für einen Watson TeaserHelene Fischer sichtlich schockiertSymbolbild für einen TextDiese drei Krankheiten drohen "Best Agern"
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Warum die SIM-Karte bald verschwinden wird

Von dpa
Aktualisiert am 04.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Eine SIM-Karte hat fast jeder schon einmal in ein Mobiltelefon gefummelt.
Eine SIM-Karte hat fast jeder schon einmal in ein Mobiltelefon gefummelt. Über die Jahre sind die Karten immer kleiner geworden - und inzwischen als eSIM zum Teil schon fest in Geräten verbaut. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ohne SIM-Karte gibt es kein mobiles Telefonieren, keine SMS und keine Datenverbindungen – bis jetzt. Schon in naher Zukunft könnte sie überflüssig werden.

Anfang der 90er-Jahre hatte die SIM noch das Format einer Bankkarte. "Sie wurde aber schnell von der Mini-SIM ersetzt", erklärt Henning Gajek vom Telekommunikationsportal "Teltarif.de". Die Mini-SIM ist ihrem Namen zum Trotz heute die größte Variante. Sie misst 2,5 mal 1,5 Zentimeter und kommt vor allem in einfachen Handys zum Einsatz.


Alles, was Sie über SIM-Karten wissen müssen

Eine SIM-Karte hat fast jeder schon einmal in ein Mobiltelefon gefummelt.
Die meisten modernen Smartphones fassen die sogenannte Nano-SIM.
+3

Dann gibt es noch die Micro-SIM, mit ihren Maßen (1,5 mal 1,2 cm) eine Zwischengröße, die Gajek zufolge immer weniger Verwendung findet. "Die neueren Geräte arbeiten eigentlich alle mit Nano-SIM." Diese misst 1,23 mal 0,88 cm und besteht fast nur noch aus dem Chip, die Plastik-Einfassung ist hauchdünn. Die Provider liefern meist alle Kartengrößen auf einem Träger. Das benötigte Format drückt man aus der vorgestanzten Form oder setzt es aus den herausgedrückten Teilen wieder zusammen.

Kleine Karten sollen tonnenweise Plastikmüll vermeiden

Und auch die Träger schrumpfen. Viele Provider haben ihre Größe halbiert, sie sind nur noch so groß wie eine halbe Bankkarte.

SIM-Karten zum Einsetzen sind mittel- bis langfristig aber ohnehin ein Auslaufmodell. Der Grund dafür heißt "eSIM". Dabei handelt es sich um einen schon im Gerät eingebauten Chip. Nutzer bekommen dann nur noch einen Code zugeschickt, mit dem sie ihr Tarif-Profil freischalten können. Das soll auch den Vertragswechsel einfacher machen.

Nicht nur in Smartphones oder Tablets sind eSIMs sinnvoll. Auch in Wearables wie Smartwatches oder Fitnesstrackern kommen sie heute zum Einsatz. Mit aktiviertem Profil kann man etwa direkt mit einer Smartwatch telefonieren – ganz ohne verbundenes Smartphone.

eSIM von den Netzbetreibern

Und wie sieht es bei den Netzbetreibern aus? Telefonica bietet die eSIM allen Vertragskunden optional an. Bei der Telekom sind dagegen sowohl Laufzeit- als auch Prepaid-Verträge eSIM-fähig. Und bei Vodafone ist die eSIM eine Option für Vertragskunden. Man arbeite aber an einem Angebot auch für Prepaid-Kunden, erklärte ein Sprecher.

eSIM-Smartphones haben derzeit meist auch noch einen Slot für SIM-Karten und bieten so nützliche Dual-SIM-Funktionen – wie auch Telefone mit zwei SIM-Karten-Slots. Per Dual-SIM ist man auf einem Telefon unter zwei Rufnummern erreichbar und kann etwa eine beruflich und die andere privat nutzen. Oder man kauft im Urlaub eine lokale SIM-Karte, um dort günstiger zu telefonieren oder zu surfen.

Zwischen den verschiedenen Anbietern und Tarifen lässt sich bei Dual-SIM hin- und herspringen. "Wer 18 Uhr Feierabend hat und keine beruflichen Anrufe mehr erhalten möchte, der legt die Nummer einfach still bis zum nächsten Morgen", sagt Gajek.

Zwei Kartenslots vorhanden

Die meisten Dual-SIM-fähigen Smartphones haben heutzutage zwei Kartenslots, wovon einer in der Regel ein Hybridslot ist, wie Andreas Seeger vom Fachmagazin "Connect" erklärt. Das heißt, der zweite Einschub kann eine SIM- oder eine Speicherkarte aufnehmen. Wer sich nicht irgendwann zwischen Speicherplatz-Erweiterung und zweiter SIM-Karte entscheiden will, wenn das Telefon "vollläuft", sollte ein Gerät mit ausreichend internem Speicher kaufen, rät Seeger.

Eine andere SIM-Spielart nennt sich Multi-SIM. Hinter dem Begriff steckt die Möglichkeit, einen Vertrag auf mehreren Geräten zu nutzen, etwa auf einem zweiten oder sogar dritten Mobiltelefon oder auch auf einem Tablet oder einer Smartwatch.

Die dazu benötigten weiteren SIM-Karten sind nur selten in Verträgen eingeschlossen und kosten meist extra, weiß Henning Gajek – pro eSIM-Profil beziehungsweise pro SIM-Karte meist um die fünf Euro zusätzlich. Man ist dann überall unter der gleichen Rufnummer erreichbar und nutzt die Vertragsleistungen auf allen Geräten.

Probleme mit der Multi-SIM

Bei Multi-SIM kommt es auf korrekte Einstellungen an. "Man muss festlegen, auf welchem Gerät man SMS empfängt", sagt Gajek. Wer zum Beispiel mit dem "falschen" Smartphone unterwegs ist und dann für eine Überweisung eine SMS-TAN benötigt, der steht vor einem Problem.

Was bei Multi-SIM auch noch nerven kann: Nicht bei allen Anbietern lässt sich ändern, dass bei einem Anruf alle Geräte klingeln, bemängelt Andreas Seeger. Bei den Konfigurationsmöglichkeiten von Multi-SIM gebe es generell große Unterschiede.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Deutsche Telekom

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website