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Windows XP: Das Ende einer Ă„ra

yba

12.04.2014Lesedauer: 3 Min.
Grabstein auf Windows XP-Wiese
Mit Windows XP gab es viele gute aber auch sehr schlechte Momente – möge es in Frieden ruhen. (Quelle: T-Online-bilder)
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Millionen von Menschen machten ihre ersten Schritte im Internet mit Windows XP. Für viele von ihnen war und ist es bis heute das einzige Desktop-Betriebssystem, das sie kennen. Ein schöneres Kompliment als die hartnäckig hohe Anzahl von XP-Nutzern könnte sich ein Software-Hersteller wohl kaum wünschen. Dennoch hat Microsoft nach knapp zwölfeinhalb Jahren den Schlussstrich gezogen – und das ist auch gut so.

Zum Marktstart von Windows XP am 25. Oktober 2001 schmiss Microsoft eine große Party in New York. Bill Gates pries das Betriebssystem damals als "einen Meilenstein in der Computergeschichte" an. Er sollte recht behalten. Im ersten Jahr verkaufte sich das System laut Microsoft 67 Millionen Mal. Auch zwölfeinhalb Jahre nach dessen Einführung läuft XP auf annähernd 30 Prozent aller PC weltweit.


Windows XP: Eine Ă„ra geht zu Ende

Bill Gates auf dem Times Square in New York
Windows XP Produktbox im Verkaufsregal
+9

Tatsächlich gab es damals viele Gründe, auf XP umzusteigen. Nicht zuletzt lief das System deutlich stabiler als seine Vorgänger Windows 98 und Windows Me und zeigte auch eine bessere Performance. Auch die farbenfrohe Benutzeroberfläche "Luna" kam bei vielen gut an.

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Mit der verspielten Optik und der überarbeiteten DirectX-Integration war XP für viele Nutzer nicht nur leichter zu handhaben als das ebenfalls beliebte Windows 2000, sondern eignete sich auch für Spiele. Darüberhinaus kam XP mit einem bis dahin ungewöhnlich großen Paket an Treibern und einer verbesserten Hardware-Erkennung. Wer einen Scanner, Drucker, USB-Stick oder eine Digitalkamera anschließen wollte, konnte das Gerät so einfach einstecken und loslegen.

Die Windows Firewall, Microsofts Schutz vor Internetangriffen, kam erst mit dem zweiten Service Pack. Wer um die Gefahren im Internet wusste, musste bis dahin auf Gratis-Lösungen anderer Software-Hersteller wie ZoneLabs zurückgreifen.

Eine nervige Suchfunktion

Doch einige Neuerungen in Windows XP konnten auch ganz schön nerven. Allen voran der Such-Assistent in Form eines Hundes. Microsoft taufte die animierte 3D-Grafik auf den Namen Rover. Sobald die Windows Such-Funktion aktiviert wurde, sprang der Hund mit wedelndem Schwanz ins Bild, las während der Suche nach gespeicherten Dateien ein Buch oder forderte den Nutzer dann und wann auch zum Ballspielen auf. Was als ein putziges Extra gedacht war, wurde vielen Nutzern schnell lästig. Microsoft ließ den Hund wieder verschwinden.

"FĂĽr die einen ist es Windows XP, fĂĽr die anderen..."

Ein besonders dunkles Kapitel in der Geschichte von Windows XP bescherte der Schädling W32.Blaster, auch als W32.Lovesan oder MSBlast bekannt. Der Computer-Wurm brachte im Jahr 2003 unzählige Windows-Rechner zum Absturz. Dabei nutzte der Schädling eine Sicherheitslücke, die in Windows 2000, XP, NT 4.0 und Windows Server 2003 klaffte und sprang selbständig von Rechner zu Rechner.

Der grassierende Wurm beschwor reichlich Unmut und Spott für Microsoft herbei. "Für die einen ist es Windows XP, für die anderen der längste Virus der Welt" und ähnliche Späße erinnern an das Desaster.

XP sendet heimlich nach Hause

Neben XP-Schädlingen unterschiedlicher Art schürte Microsoft aber auch selbst das Misstrauen unter den Internetnutzern. Kaum ein Jahr nach dem Markstart flog auf, das XP im Betrieb heimlich Verbindung mit Microsoft-Servern aufnahm. Welche Informationen das System nach Hause schickte, war zwar nicht bekannt, aber die Aufregung war groß genug, um eine neue Kategorie von Software hervorzubringen.

Tools wie xp-AntiSpy blockten die heimlichen Verbindungen und erfreuten sich daher sehr groĂźer Beliebtheit. Ăśbrigens bekamen auch Festplatten-EntrĂĽmpler wie der CCleaner erst mit XP Aufwind.

Für den Umstieg wird es höchste Zeit

Trotz aller Probleme fällt der Abschied von Windows XP offensichtlich schwer. Letztendlich kann ein Betriebssystem, dass nach fast 13 Jahren noch so viele Nutzer verzeichnen kann, so schlecht nicht gewesen sein. Dennoch: XP ist heute unter den vielfach eingesetzten Betriebssystemen das unsicherste aller Windows-Betriebssysteme und sechsmal anfälliger für Schadsoftware als Windows 8.

Wer möglichst sicher im Internet unterwegs sein will, sollte daher auf ein aktuelleres System wechseln. Wie das möglichst reibungslos funktioniert, erklären wir in unserem Ratgeber "Windows XP wechseln ohne Ärger".

Weitere spannende Digital-Themen finden Sie hier.

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Von Alexander Roth-Grigori
Bill GatesMicrosoftNew YorkWindows

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