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Microsoft erinnert Nutzer an Supportende von Windows 7 ab 2020

Keine Sicherheitsupdates mehr  

Microsoft erinnert Nutzer an Supportende von Windows 7

14.01.2017, 14:27 Uhr | dpa, t-online.de

Microsoft erinnert Nutzer an Supportende von Windows 7 ab 2020. Windows 7 ist am 22. Oktober 2009 erschienen. (Quelle: imago images/UPI Photo)

Windows 7 ist am 22. Oktober 2009 erschienen. (Quelle: UPI Photo/imago images)

Das Supportende für Windows 7 rückt langsam, aber unausweichlich näher. Microsoft erinnert daran, dass Nutzer des in die Jahre gekommenen Betriebssystems ab dem 14. Januar 2020 keine Sicherheitsupdates mehr erhalten. Fehlerkorrekturen gibt es bereits seit zwei Jahren nicht mehr.

"Bereits bei Windows XP haben wir gesehen, dass sich Unternehmen frühzeitig mit dem Umstieg beschäftigen sollten, um spätere Risiken oder Kosten zu vermeiden", sagte Markus Nitschke, Geschäftsleiter Windows bei Microsoft Deutschland. Den heutigen Ansprüchen an moderne Technologie und Sicherheit werde das System ohnehin schon nicht mehr gerecht.

Windows 7 erschien im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista, das als Flop in die Geschichte einging. Auf Desktop-PCs ist Windows 7 weltweit noch das am meisten verbreitete Betriebssystem. Laut des Analyseunternehmens "StatCounter" läuft es noch auf 40,13 Prozent der Rechner, Windows 10 hat einen Anteil von 27,84 Prozent. In Deutschland allerdings überholte Windows 10 (34,29 Prozent) im Januar erstmals Windows 7, das auf 33,37 Prozent aller PCs betrieben wird.

Supportende von Windows 7 seit 2014 bekannt

Das Support-Ende für Windows 7 ist bereits seit drei Jahren bekannt. Im Januar 2015 stellte Microsoft zunächst den sogenannten "grundlegenden Support" ein. Damit gibt es keine Fehlerkorrekturen oder neue Funktionen mehr. Nutzer erhalten aber nach Ende des grundlegenden Supports für jeweils fünf weitere Jahre den "erweiterten Support", der Windows 7 noch mit Sicherheitsupdates versorgt.

Für den Vorgänger Windows Vista wird der Support bereits am 11. April 2017 enden. Die Verbreitung des recht unbeliebten Systems dürfte jedoch unerheblich sein. Der Umstieg auf ein neues System sei mit Windows 10 "so leicht wie nie", sagte Nitschke. Zudem biete es eine Reihe integrierter Sicherheitsfunktionen.

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