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Windows eingefroren - diese Tipps helfen bei Programm-Absturz

Windows-Schockstarre  

Was tun, wenn Windows einfriert?

| Jörg Hofmann, t-online.de

Windows eingefroren - diese Tipps helfen bei Programm-Absturz. Verhindern, dass Windows einfriert. (Quelle: t-online.de)

Verhindern, dass Windows einfriert. (Quelle: t-online.de)

Die Maus reagiert träge, der Browser lädt und lädt – Ihr Windows-Betriebssystem steht still und nichts geht mehr. Wenn sich die Schockstarre nach einer Weile legt, ist alles gut. Wenn nicht, müssen Sie handeln. Mit den richtigen Tricks machen Sie Ihr System im Handumdrehen wieder fit und vermeiden kapitale Hardware-Defekte. In unserer Foto-Show zeigen wir die häufigsten Absturzursachen von Windows.

Auslöser für nervige Schockstarren von Windows sind meistens ein schwacher Hauptspeicher. Dabei spielt es keine Rolle, über wie viel Arbeitsspeicher der PC verfügt. Der Engpass entsteht immer dann, wenn Sie gleichzeitig mehrere Programme am Laufen haben. Dann muss Windows immer wieder Daten auf die sehr viel langsamere Festplatte auslagern.

Passen alle Daten einer Anwendung in den Hauptspeicher, bringt zusätzliches RAM keinen Vorteil mehr. Damit beispielsweise Office Outlook, der Browser und zwei bis drei weitere Anwendungen nebeneinander störungsfrei laufen, reichen 4 GB Speicher vollkommen. Vereinzelte Ausfälle können andere Ursachen haben.

Browser enteisen

Frieren etwa Webbrowser wie Internet Explorer, Firefox und Opera nach kurzen Laufzeiten ein, tragen oftmals Plugins und Erweiterungen die Schuld an der plötzlichen Schockstarre. In diesem Fall starten Sie den Browser im abgesicherten Modus.

Um den Internet Explorer im abgesicherten Modus zu starten, wählen Sie aus dem Startmenü den Befehl Programme | Zubehör | Systemprogramme | Internet Explorer (ohne Add-Ons). Wenn der Browser fehlerfrei funktioniert, haben Sie das Problem schon erkannt und können den Übeltäter über die Add-On-Verwaltung des Browsers entfernen.

Browser-Absturz – was tun?

Setzt der Browser nur beim Aufruf bestimmter Internetseiten aus, fehlen meistens wichtige Plugins oder Komponenten. Prüfen Sie über den Softwaremanager in der Windows-Systemsteuerung, ob Sie kritische Komponenten wie Java und Adobe Flash Player installiert haben.

Korrupte Flash-Installationen sind eine häufige Ursache für einfrierende Browser, besonders bei der Wiedergabe von Videos. Unser Tipp: Entfernen Sie mit Hilfe des Flash Uninstaller-Tools den Player, anschließend installieren Sie das Flash Player-Setup-Programm erneut.

Hängt der Browser oder blockiert eine andere Anwendung Ihre Arbeit, können Sie kurzerhand das abgestürzte Programm mit dem Windows-Taskmanager ausschalten. Dies erspart den Windows-Neustart. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Task-Manager starten. Wenn dies nicht gelingt, rufen Sie über die Tasten [Strg] + [Alt] + [Entf] den Taskmanager auf. In Windows XP startet er sofort, in Windows Vista und Windows 7 wählen Sie aus dem Dialogfeld Task-Manager starten aus. Im neuen Fenster klicken Sie auf den Eintrag mit der Status-Meldung Keine Rückmeldung und wählen Task beenden.

Computer-Reset als Notbremse

Je mehr Programme gleichzeitig auf einem PC laufen, desto eher treten längere Wartezeiten und schlimmstenfalls ein Absturz auf. In diesem Fall ist der Taskmanager Ihre wichtigste Waffe. Zeigt selbst die Tastenkombination keine Reaktion, bleibt Ihnen leider nur noch der Griff zum Reset-Schalter. Gibt es den nicht, drücken Sie den Power-Knopf Ihres PC so lange, bis sich der Rechner abschaltet. Alle nicht gespeicherten Daten sind dann natürlich verloren.

Häufen sich derartige Abstürze Ihres PC, sollten Sie den Ursprüngen unbedingt auf den Grund gehen. Oft sind sie Vorbote für kapitale Hardware-Defekte. Die häufigsten Ursachen für defekte Bauteile und PC-Abstürze habe wir Ihnen in einer Fotoshow zusammengetragen.

Stabilität von Windows nachhaltig verbessern

Auf der Suche nach Absturzursachen gibt der Blick in die Ereignisanzeige von Windows erste Hinweise. Die Ereignisanzeige finden Sie in Windows XP in der Systemsteuerung unter System und Wartung | Verwaltung, bei Windows 7 ist dies der Punkt Zuverlässigkeitsüberwachung unter System und Sicherheit | Wartung. Dort zeichnet Windows alle Vorkommnisse auf dem PC auf, angefangen vom Booten bis hin zum Beenden von Windows.

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