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Vollkasko oder Teilkasko: Wann lohnt sich welche Police?

Von dpa, t-online, ron

Aktualisiert am 01.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Autoversicherung: Vollkasko oder Teilkasko – wann lohnt sich welche Police?
Autoversicherung: Vollkasko oder Teilkasko – wann lohnt sich welche Police? (Quelle: Martin Gerten/dpa-bilder)
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Für neue Autos empfiehlt sich eine Vollkasko. Doch wie lange gilt das, wenn der Restwert mit jedem Jahr sinkt? Dafür gibt es ein paar Anhaltspunkte.

Das Wichtigste im Überblick


  • Vollkasko manchmal günstiger als Teilkasko
  • Risikoklasse des Autos ist entscheidend
  • Bis wann lohnt sich die Vollkasko?

Lohnt sich für ein mehrere Jahre altes Auto noch eine Vollkaskoversicherung oder reicht eine Teilkasko? Stehen Autofahrer vor dieser Frage, sollten sie den Restwert ihres Fahrzeugs und die jährlichen Mehrkosten für den Komplettschutz abwägen, rät das Vergleichsportal Verivox.

Info: Abzüglich von einer Selbstbeteiligung sichert die Vollkasko Totalschäden bei selbst verschuldeten Unfällen ab. Wer beispielsweise nicht ausreichend finanziellen Spielraum hat, um in solch einem Fall ein neues Auto zu kaufen, für den bleibe die Vollkasko wichtig.

Vollkasko manchmal günstiger als Teilkasko

Für Fahrer mit sehr hohem Schadenfreiheitsrabatt könnte eine Vollkaskopolice – je nach Wohnort und Auto – sogar günstiger in den Beiträgen sein als eine Teilkaskoversicherung, wie eine Beispielrechnung aufzeigt:

Demnach zahlt ein 55-jähriger Modellkunde mit der höchsten Schadenfreiheitsklasse (SF 36) für einen sieben Jahre alten VW Jetta im Landkreis Rostock im Schnitt für eine Vollkaskoversicherung knapp 32 Euro weniger im Jahr als für eine Teilkasko. Noch etwas mehr Ersparnis (rund 45 Euro) gab es für denselben Modellkunden, wenn er einen fünf Jahre alten Renault Megane im Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) versicherte.

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Risikoklasse des Autos ist entscheidend

Eine Erklärung: Jedes Fahrzeug und jeder Ort werden für Teil- und Vollkasko in Risikoklassen eingestuft. So kann die Risikoklasse für die Teilkasko hoch sein, etwa wegen vieler Diebstähle in der Gegend. Ist die Risikoklasse für Vollkasko im Vergleich niedriger, könne der Komplettschutz dann eben günstiger sein, erläutert Verivox.

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Bis wann lohnt sich die Vollkasko?

Doch selbst wenn die Vollkasko nicht billiger ist, lohnt sich ein Beitragsvergleich. Die Vollkasko für ein fünf Jahre altes BMW 125i Cabrio in München kostet jährlich 76 Euro mehr als die Teilkasko. Je nach Ausstattung hat der Wagen einen Restwert von circa 20.000 Euro. Abzüglich der Selbstbeteiligung von 300 Euro sichert der Modellfahrer mit der Vollkasko einen Maximalschaden von 19.700 Euro ab, falls er einen Unfall selbst verursacht. Da sind 76 Euro gut angelegt.

Mehrere Autos, die auf einer Straße in Kassel fahren.
Autoversicherung: Jedes Fahrzeug und jeder Ort werden für Teil- und Vollkasko in Risikoklassen eingestuft. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)

Eine feste Regel, wie lange sich eine Vollkasko oder eine Teilkasko lohnt, gibt es nicht. Autobesitzer sollten prüfen:

  • Wie viel ist die Vollkasko teurer als die Teilkasko?
  • Wie hoch ist der Restwert des Autos und lohnt sich dafür der jährliche Mehrbeitrag?
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