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Passivrauchen schädigt dauerhaft die Lunge von Kindern

Von dapd
20.04.2012Lesedauer: 2 Min.
Qualmende Eltern ruinieren die Gesundheit ihrer Kinder dauerhaft.
Qualmende Eltern ruinieren die Gesundheit ihrer Kinder dauerhaft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Eltern, die in der Wohnung rauchen, schädigen dauerhaft die Gesundheit ihrer Kinder. Alleine durch das Passivrauchen können sie später eine Raucherlunge bekommen. Forscher aus Norwegen haben nachgewiesen, dass Heranwachsende, die Tabakrauch ausgesetzt sind, als Erwachsene ein fast doppelt so hohes Risiko haben, an der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD zu erkranken, wie Kinder ohne diese Belastung.

Viele rauchende Eltern nehmen keine Rücksicht auf ihre Kinder

Die Ergebnisse der Studie sollten ein guter Grund mehr sein, nicht in Gegenwart von Kindern zu rauchen, fordern Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP). Doch laut einer repräsentativen Umfrage von immowelt.de verzichten 40 Prozent der rauchenden Eltern verzichten in den eigenen vier Wänden nicht auf ihre Glimmstängel - selbst wenn sie ihre Kinder damit zu Passivrauchern machen.

Eine Stunde in verqualmten Raum so schädlich wie eine Zigarette

Unter Passivrauchen versteht man das Einatmen von Tabakrauch aus der Raumluft. Genau genommen setzt er sich aus dem ein- und ausgeatmeten Rauch (Hauptstromrauch) und dem Qualm zusammen, der beim Glimmen der Zigarette entsteht (Nebenstromrauch). "Wer sich in einem verqualmten Raum aufhält, atmet pro Stunde etwa so viele Giftstoffe ein, wie wenn er selbst eine Zigarette rauchen würde", warnt Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP.

Mädchen sind durch Zigarettenrauch besonders gefährdet

Das norwegische Forscherteam um Ane Johannessen vom Haukeland University Hospital in Bergen untersuchten den Zusammenhang zwischen Passivrauchen in der Kindheit und COPD im Erwachsenenalter. Auch wenn aktives Rauchen der größte Risikofaktor für diese Lungenkrankheit ist, trägt es wesentlich zur Prävention bei, wenn man Kinder grundsätzlich vor Zigarettenrauch schützt. Das gilt insbesondere für Mädchen. Wenn sie zu Hause für die Dauer von mindestens einem Jahr Tabakrauch ausgesetzt waren, hatten sie später ein noch höheres COPD-Risiko als Jungen.

COPD ist vierthäufigste Todesursache in Deutschland

Diese Erkenntnis spiegelt sich in Statistiken über COPD-Patienten in Deutschland. Demnach erkranken Frauen bei vergleichbaren Zigarettenkonsum im Durchschnitt zehn Jahre früher als Männer. Acht bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland leiden an COPD - mit steigender Tendenz. Die Lungenkrankheit mit dem typischen Raucherhusten, Auswurf und Atemnot gilt als vierthäufigste Todesursache.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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