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Studie zeigt: Ist Stillen nach der Covid-Impfung sicher?


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Ist Stillen nach der Covid-Impfung sicher?

Von dpa
Aktualisiert am 05.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Neue Erkenntnisse: Eine amerikanische Studie untersuchte die Folgen einer Covid-Impfung auf die Muttermilch.
Neue Erkenntnisse: Eine amerikanische Studie untersuchte die Auswirkungen einer Covid-Impfung auf die Muttermilch. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-bilder)
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In einer wissenschaftlichen Studie wurden Spuren des Covid-Impfstoffs in der Muttermilch nachgewiesen. Diese Folgen hat eine Impfung für stillende Mütter.

Mediziner haben kurz nach der Corona-Impfung bei stillenden Müttern Spuren des mRNA-Präparats in der Muttermilch nachgewiesen. Sowohl die Forscher selbst als auch deutsche Experten raten Stillenden dennoch weiterhin zu einer Immunisierung.

Spuren des Impfstoffs in Milchproben nachgewiesen

Ein Team um den Neonatologen Nazeeh Hanna vom NYU Langone Hospital in New York analysierte in einer kleinen Studie Milchproben von elf Frauen, die zuvor die mRNA-Präparate entweder von Moderna oder von Biontech/Pfizer erhalten hatten.

Das Team untersuchte mit einem sehr empfindlichen Verfahren insgesamt 131 Milchproben der Frauen, die aus einem Zeitraum von bis zu fünf Tagen nach der Impfung stammten. Spuren der Impfstoffe fanden die Forscher in insgesamt sieben Proben von fünf Teilnehmerinnen. Dabei war keine der positiv auf mRNA-Spuren getesteten Milchproben mehr als 45 Stunden nach der Impfung genommen worden.

Keine Erkenntnisse über Aktivität der mRNA

Möglicherweise würden Nanopartikel, die die mRNA enthalten, über die Blutbahn oder das Lymphsystem zu den Brustdrüsen gelangen, spekulieren die Forscher. Ob die mRNA noch aktiv war, also theoretisch zur Bildung von Proteinen führen könnte, prüfte die Studie nicht.


Diese Organe kann das Coronavirus schädigen

Covid-19 galt zunächst nur als Erkrankung der Atemwege und Lunge. Doch Untersuchungen konnten zeigen, dass sich das Coronavirus auch in anderen Organen ausbreiten kann.
Der SARS-CoV-2-Erreger befällt vor allem die unteren Atemwege. Betroffene mit einem mittleren oder schweren Verlauf entwickeln meist einen trockenen Husten, Atemnot und/oder sogar eine Lungenentzündung. Besonders vorgeschädigte Lungen – zum Beispiel durch Rauchen – scheinen anfällig für einen schweren Krankheitsverlauf zu sein.
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Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) betont auf Anfrage, dass mRNA "nach oraler Aufnahme im Magen degradiert, also zersetzt" werde und nicht die Blutbahn des Neugeborenen erreiche.

Weitere Untersuchungen folgen

Sicherheitsbedenken leiten die Mediziner um Hanna aus dem Nachweis nicht ab. Stillen sei auch nach einer mRNA-Impfung gegen Covid-19 sicher, schreiben sie im Fachblatt "JAMA Pediatrics". Sie raten jedoch dazu, bei Kindern im Alter von bis zu sechs Monaten in den ersten 48 Stunden nach der Impfung vorsichtig zu sein, bis weitere Studiendaten zur Sicherheit vorlägen. Mögliche Auswirkungen von Impfstoff-mRNA auf Neugeborene sind bislang nicht ausreichend untersucht.

Die DGGG verweist darauf, dass die Impfung nicht nur die Mutter vor einem schweren Covid-19-Verlauf schütze, sondern auch beim Kind das Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion senke. "Aus diesen Überlegungen heraus erscheint es nicht sinnvoll, die Empfehlung für die Vakzination von stillenden Müttern einzuschränken", betont die Fachgesellschaft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Christiane Braunsdorf
CoronavirusNew York
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